Diskussion:Illegale Beschäftigung in der häuslichen Pflege

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[Bearbeiten] Eine späte, aber gute Entscheidung

"Von der Arbeitsagentur vermittelte osteuropäische Haushaltshilfen dürfen seit dem 24.12.2009 auch „notwendige pflegerische Alltagshilfen“ durchführen, darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Dazu zählen Hilfeleistungen gegenüber Pflegebedürftigen bei der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität, beispielsweise beim An- und Auskleiden. In der Vergangenheit war die Arbeitserlaubnis der osteuropäischen Hilfskräfte hingegen auf Haushaltstätigkeiten und allgemeine Betreuungsaufgaben in Haushalten mit Pflegebedürftigen beschränkt." Hier der ganze Artikel: [1] --Kurt 15:00, 23. Jan. 2010 (UTC)

[Bearbeiten] grundlegende Überarbeitung des Artikels

jetzt habe ich den Anfang gewagt. Straffen, präzisieren, Sachlichkeit schaffen, so dass man den Artikel auch als Informationsquelle verwenden kann. Es fehlen noch Ausführungen zu den mittleren Punkten, rechtliche Geschichten; ich werde dazu evtl. Abschnitte aus der vorigen Version wieder einfügen. Allerdings Literatur- und Link-Liste erscheinen mir noch zu lang, also wer hier mal sortieren möchte...Sahara 00:13, 13. Jul 2007 (CEST)

So, Mmn ist gut jetzt. Vielleicht mag jemand noch §en/Urteile beisteuern oder die Alternativen ergänzen? Sahara 02:44, 10. Aug 2007 (CEST)


Au ha, wir sollten uns unbedingt einen anderen Titel für diese Seite einfallen lassen.... zB "illegal beschäftigte Helfer aus Osteuropa"..---Produnis 19:31, 8. Nov 2005 (CET)

guten tag! diesen titel "helferinnen aus polen" find ich daneben... ist zu hart. ich würde eher vorschlagen "illegaler arbeitsmarkt pflege" oder so. helferinnen aus polen hört sich so hingerotzt an...sorry...ist aber so...Mennfield 19:34, 8. Nov 2005 (CET)
der Artikel wurde heute in der Pedia etwa eine halbe Stunde früher angelegt, allerdings unter anderem Titel.. ;-) hehe.. Mennfields Vorschlag finde zu wage... illegaler Arbeitsmarkt kann ja noch vieles anderes sein... Produnis Titel ist etwas lang, würde mir notfalls aber gefallen... --Oeclan 19:37, 8. Nov 2005 (CET)
stimmt oeclan. mein vorschlag ist etwas vage. ich finde bei genauerem hinschauen produnis vorschlag auch besser und auch nicht zu lang. das was mit dem titel für diesen artikel ausgedrückt werden muss ist nicht in 2 oder 3 worte zu fassen. ich würde den titel von produnis sogar noch verlängern: "illegal beschäftigte PflegehelferInnen aus Osteuropa"... da ist alles drin was den artikel beschreibt. illegal kann nicht raus, Pflegehelfer kann nicht raus, osteuropa auch nicht und das beschäftigt muss bleiben, weil sich illegale PflegehelferInnen wieder zu reisserisch anhört...ich würds so machen... warum wird eigentlich ein pflegerelevanter artikel erst in der pedia angelegt und nicht umgekehrt...??? das kann ich nicht gut heissen..tztztztztz Mennfield 20:24, 8. Nov 2005 (CET)
hehe.. ;-) ok.. also ummoven ? --Produnis 20:34, 8. Nov 2005 (CET)
Mennfield hat recht,... ich mach mal--- Oeclan 20:35, 8. Nov 2005 (CET)

TOLL ! Damit verurteilt ihr alle Pflegehelferinnen aus dem osteuropäischen Raum als "illegal Arbeitende". Es soll auch noch welche geben die legal beschäftigt sind. Dieser Titel entspricht dem B..d-Zeitungsstil. Irgendwie kenn ich die analoge Diskussion auch bei den Erntehelfern. Und: Schwarze Schafe gibt es überall... flexi 09:22, 9. Nov 2005 (CET)

Der Artikel ist unverhältnismäßig lang - muss z.B. unbedingt an mehreren Stellen akribisch beschrieben sein, was Hausarbeit ist? Muss auf die Frage "Hausfrau oder Familienmanagerin" eingegangen werden? Er ist von Meinungen geprägt (die ganze Osteuropa-Problematik ist polemisch dargestellt) und stellenweise eher eine Diskussion denn ein enzyklopädischer Artikel. Ich werde ihn noch weiter bearbeiten - hoffentlich nicht alleine, aber bitte: sachlich bleiben. Sahara 00:56, 30. Jun 2007 (CEST)

Ich stimme Sahara hundertprozentig zu. Arpinium 30. Juni 2007, 19:50 CEST

[Bearbeiten] Vorschlag für eine andere Überschrift

Folgender Vorschlag, weil die jetzige veränderte Überschrift dem Artikel die falsche Richtung gibt. Es müßte doch darum gehen, akzeptable Arbeitsbedingungen für die ausländischen Helferinnen und eine gute Versorgungsqualität für die gepflegten Personen zu organisieren. Darin sind wir uns vermutlich einig. Zu prüfen ist, ob der Artikel das so schnon leistet. Ich denke, ja.

Aus diversen rechtlichen u. a. Gründen werden die Arbeitskräfte darin Haushaltshilfen genannt – auch bzw. gerade bei legalen Arbeitsverhältnissen. Die Probleme für alle Beteiligten sind dadurch nicht gelöst. Das versucht der Artikel aus einander zu dröseln. Dafür sind wir ja in einem Lexikon.

Nur zum Teil, aber eben doch auch, werden Hausarbeiten erledigt. Es muß uns zunächst egal sein, ob das 40, 70 oder 95 Prozent der Tätigkeit ausmacht. In unserem Wirtschaftssystem erlauben wir ja sonst auch fast jede Art von Dienstleistung. Nicht zufällig gibt es das Wort von der Dienstleistungsgesellschaft (schlag nach bei Wiki). In der Pflege wollen / sollten wir klären, wie der pflegerische Anteil (denn dass es ein Schnittmenge gibt, ist allen bewusst) möglichst zur sicheren Versorgung von kranken oder behinderten Personen beiträgt.

Die erste Überschrift hat deshalb relativ neutral von Helferinnen gesprochen, weil es dieses Wort ja mit unterschiedlichsten Bedeutungen und Ausbildungshintergrund bereits gibt. Auch die Familien, die einstellen, suchen unter diesem Stichwort. „aus Polen“ bezeichnete zutreffend die Herkunft – Das Land als Teil Osteuropas und als das Hauptherkunftsland.

Die jetzige Überschrift betont den strafrechtlichen Aspekt. In Klammer müssten die befürwortenden KollegInnen mal begründen, warum sie d a s wollen. Außerdem ist mit dem Wort Pflegehelferin der volle Tatbestand zumindest nicht richtig beschrieben. Weder steht die Ausbildungsfrage bei Arbeitgebern oder den Angestellten im Vordergrund noch findet eine Anleitung durch examiniertes Personal statt. Das würde ich mit dem Wort „Pflegehelferin“ verbinden. Und zweimal falsch ergibt noch kein einmal Richtig.

Mein Vorschlag für die Überschrift

Dies schildert in neutraler Form, dass es um Arbeitsverhältnisse geht. Es legt das Tätigkeitsspektrum nicht fest und nennt den Bezug zur Pflege. Durch die "Herkunftsbenennung" wird allen Lesenden klar, welche Probleme mitschwingen.

Oder doch Rückkehr zu Überschrift Nr. eins.

- Eine Leserin dieser Diskussionsseite. 10.11.05


"Umzug" am 16.11.05

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[Bearbeiten] Ausbeutung von polnischen Staatsangehörigen in Deutschland

Nur so geht das, schreiben Sie ähnlich an Frau Dr. Bunge, Vors. des Gesundheitsausschusses im Bundestag:

Sehr verehrte Frau Dr. Bunge,

ich schreibe Sie in Ihrer Funktion der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses an. Das Thema ist die zunehmende Beschäftigung von polnischen Staatsangehörigen im Bereich der Pflege.

Möglicherweise ist das alles bereits bekannt, aber es geht mir darum, dass der soziale Aspekt nicht zu kurz kommt, der sich durch den schleichenden Prozess der zunehmenden Beschäftigung von polnischen Staatsangehörigen bei der Versorgung von Oma und Opa ergibt. Noch haben wir auf dem Lande funktionierende Strukturen von Krankenpflegevereinen. Die Beschäftigung geht jedoch Zug um Zug an polnische Staatsangehörige, die aufgrund ihrer Bezahlung - es kann von Dumping gesprochen werden - für die Familien wesentlich "billiger" sind.

Sozial bringt diese Situation mit sich, dass in Polen die Mutter, die Schwester, die Tochter, die Tante etc. für drei Monate nicht anwesend sind und der Familie fehlen. In Deutschland werden sie - drei Monate sind möglich - von ihren Arbeitgebern ausgebeutet!

Auf der anderen Seite verlieren mehr und mehr Beschäftigte von Krankenpflegevereinen ihren Arbeitsplatz, was ebenso mit sozialen Härten verbunden ist. Dass Oma und Opa ihre Pflegerinnen und Pfleger nicht mehr verstehen und umgekehrt, wird billigend in Kauf genommen. Doch gerade diese Gespräche sind es, die dem alten Menschen über den Tag helfen.

Auch die Sozialkassen leiden in einem nicht unerheblichen Maße unter der neuen Art, billig die Pflege für den Alten und die Alte einzukaufen.

Die Vermittlung polnischer Staatsangehöriger über Agenturen ist ein blühendes Geschäft geworden. Einige wenige verdienen glänzend. Die betroffenen Menschen sind jedoch alle auf der Verliererseite. Das kann doch nicht das Ziel der Politik sein - auch nicht das Ziel des vereinigten Europas.

Was gedenkt die Politik zu tun, um

1. Keine Ausbeutung polnischer Staatsangehöriger in Deutschland mehr zuzulassen?

2. Die Pflegestruktur vor Ort aufrecht zu erhalten?

3. Die Sozialkassen wieder entsprechend an der Wertschöpfung "Altenpflege" teilhaben zu lassen?

Über eine Antwort würde ich mich freuen!

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