Diskussion:Finalphase
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[Bearbeiten] Wortgebrauch
Das Wort zu gebrauchen macht in meinen Augen in der Pflege nur Sinn, wenn sich der Sterbevorgang bereits ganz langsam angekündigt hat und nun durch diese Zeichen (einen Teil davon) deutlich verstärkt anzeigt. Und ich würde nicht wagen eine Zahl zu nennen, wo es / bzw. nicht dazu kommt.
Da dürften viele Angaben auf Erfahrungswissen beruhen. Hat jemand dazu irgendwelche verlässlichen Angaben im Sinne von wissenschaftl. Publikation, die auf Beobachtung hoher n beruht, natürlich nicht im Sinne "sichere Anzeichen" dann und dann. Sonst sollten wir das im Artikel auch mit dieser Unsicherheit beschreiben. Im Moment klingt die Liste nicht hilfreich und recht zufällig.
Ich erinnere mich an eine ältere Untersuchung aus den NL, die sagte, so und soviel Prozent sterben nach einer längeren Phase des Schlafs, der Bewußtlosigkeit gegenüber % bei Bewußtsein bis kurz vor Todeseintritt. Soll ich die noch mal suchen?
Zum RR: oberer Wert: unter 100 oder würden andere tiefere Werte sagen / gelesen haben? Unterer Wert: nicht bestimmbar. Da dann aber auch den Hinweis geben, dass die RR-Messung ohne therap. Konsequenz ethisch nicht angemessen ist.
Und wahrscheinlich sollten wir zwei Situationen trennen: der allmähliche Funktionsverlust immer weiterer Organe und die Überlastung der Organe vor allem durch sept. Vorgänge, die dann in einem plötzl. Organversagen kumulieren. Dann hätten wir zwei duetlich verschieden Verläufe. Was meinen andere?
MfG --Liane 18:10, 18. Nov 2008 (CET)
- Hallo Liane, habe diesen Absatz aus der Terminalphase hierher gepackt, daher der Wortgebrauch als Abgrenzung zur Term.ph., wobei eine genaue Grenzziehung tatsächlich gar nicht möglich ist (Die 72 Std. hat jemand schon früher hier eingesetzt, finde ich auch nicht glücklich und werde das noch bearbeiten). Aber diese Bezeichnungen sind nun mal häufig in Gebrauch und sollten daher auch beschrieben werden.
- Diese Liste habe ich mal in der Zeitschrift für Palliativmedizin gesehen (ich habe sie allerdings nicht abgeschrieben), vielleicht finde ich die Ausgabe noch, aber nach meinen Erfahrungen trifft sie zu - bei längerer Erkrankung. Natürlich passt da z.B. ein tödlich verlaufender Herzinfarkt nicht "ins Schema", aber eine Sepsis kann durchaus "so" enden.
- Dass der RR auch in dieser Phase häufig noch gemessen wird, ist leider gerade auf vielen Intensivstat.immer noch üblich, dort geht der Blick des Personals (und der Angehörigen) ja auch gerne erst auf die Apparate und dann auf den Patienten. Erwähnung sollte das schon finden (körperliches Anzeichen), allerdings läßt sich das auch an der Pulsqualität fühlen.
- Die Studie fände ich interessant, sie würde auch hierher passen. LG --Birgit 18:44, 18. Nov 2008 (CET)