Diskussion:Dumping-Syndrom
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Das Dumpingsyndrom (von engl. dumping = Ablassen, Abladen) beschreibt ein Krankheitsbild bei Patienten nach Magenresektion (teilweise oder komplett). Durch den fehlenden Verschlussmechanismus des Pylorus (mit portionsweiser Abgabe des Speisbreis in den Dünndarm) kann es zur Passage größerer Mengen hyperosmolarer Nahrung in den Dünndarm kommen. Man unterteilt nach zeitlichem Auftreten und Art der Symptomatik in Frühdumping und Spätdumping.
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[Bearbeiten] Frühdumping
Passage von unverdünntem, hyperosmolarem Speisebrei in das Jejunum (bei B II Resektion, Roux-Y). Die Folge ist eine Verschiebung von bis zu 20% des Plasmavolumens durch Osmose nach enteral. Auftreten häufig bei Süssspeisen, Milchprodukten und hohem Zuckergehalt.
[Bearbeiten] Symptomatik
Auftreten innerhalb von 30 m postprandial (Nach dem Essen)
- Schwitzen
- Übelkeit
- Kollaps
[Bearbeiten] Diagnostik
[Bearbeiten] Therapie
- Diätisch
- Kleine Mahlzeiten
- Vermeidung von Süssspeisen und Einschränkung von Milchprodukten
- evtl. operative Umwandlung eines B II in B I oder Reservoirvergrößerung durch Jejunuminterponat
[Bearbeiten] Spätdumping
Hierbei handelt es sich um einen sogenannten funktionell reaktiven Hyperinsulinismus. Durch passager größerer Mengen von Kohlehydraten in den Darm kommt es zu zunächst zu einer Hyperglykämie. Diese stimuliert eine überschiessende Insulinproduktion mit nachfolgender Hypoglykämie.
[Bearbeiten] Symptomatik
Auftreten etwa 2-3 h postprandial
- Herzklopfen
- Schwindel
- Schwäche
- Schweißausbrüche
[Bearbeiten] Diagnostik
[Bearbeiten] Therapie
- Diätisch
- Kleine Mahlzeiten
- Vermeidung von Süssspeisen und Einschränkung von Milchprodukten
- evtl. operative Umwandlung eines B II in B I oder Reservoirvergrößerung durch Jejunuminterponat
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