Diskussion:Drogen
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hallo; da ich seit 1973 heroin konsument bin, 10 jahre wegen geringer mengen(eigenverbrauch)eigesperrt war, -und nun seit 15 jahren am metha.-pola.-programm teilnehme und sehe, was aus mir u. den patienten wird,-muss ich echt sagen: diese substitutionstherapie, die so läuft, ist schon fast körperverletzung. diese mittel, auch subutex, sind,waren, nur gemacht und gedacht um h.-abhängigen den entzug zu erleichtern. also so zum ausschleichen; aber fakt ist, dass , ohne langzeitstudien zu haben, die die zeiträume nach jahren aufdecken,den leuten dieses zeug(auch mir; leider bis heute) gegeben wird. dies bedeutet ein lanjähriger entzug( ja, ihr hört richtig!!!)das ist nicht getan mit ner woche in der psyche abliegen....da gehts erst richtig los. habe einen kollegen in haft betreut, der 4!!!jahre schlafstörrungen hatte(nach 8jahren pola.) nun hängt er wieder auf subu.. u.ist in psycho.-behandlung.wenn man dann hört, dass das h.-programm teurer wäre... muss ich nur traurig lachen. so, das war das eine; das andere ist, dass man nirgends von den leuten spricht, die ihr leben, nach jahren von sucht, nichtmehr umstellen, sprich clean werden wollen o.können. ich zum beispiel: warum, in gottes namen, sollte ich nach so langer zeit mich noch quälen??? mein ganzes leben war ein kampf!! lasst uns doch einfach !!! gruss helle; esslingen
Meine Erfahrung mit "Schorre"!
Mein Bruder war 10 Jahre Heroin abhängig. Er hat seine Freundin ( damals 14 Jahre alt) zum Heroin gefürt und Sie war auch bis zu Ihrem Tot abhängig. Ich war mit mein Bruder auf eine Private-Party, es gab Drogen außer Kokain oder Hero. Mein Bruder war 2 Wochen auf Entgiftungund 1 Jahr in Therapie, ohne Drogenersatz, er ist als Clean entlassen worden. Am nächsten morgen fand ich meinen Bruder leblos im Bad! Die Notärzte haben Ihn ca. 30 Min reanimiert. Ich habe 6 endlose Stunden mit Polizei gesprächen, fremde Menschen mit verdorbenen Charakter, und mit meinen Schuldgefühlen verbracht. Als ich erfuhr wo er war, ging ich zur Klinik. Die wollten mich nicht reinlassen, weil ich kein Perso bei hatte. Nach einigen Erklärungen ließen Sie mich rein und ich konnte auch mit einem Arzt sprechen. Der machte mir Hoffnung und ich dachte er müsse sein Rausch ausschlafen und dann ist alles okay. Ich hatte eine Wut wie konnte er mir das antun? Er wusste ich habe fast garnichts mit Drogen zutun (2-3 Joints im Jahr) und wollte auch nie mehr. Den Tag danach ließen sie mich nicht mehr rein, nur in Begleitung mit meinen Eltern hätte ich zu Ihn können. Doch die wohnten 160 Km weg und meiner Mutter habe ich es nicht getraut zu sagen. An diesen Abend den 04.07.07 hat alles verändert. Wir begriffen den vollen Ernst der Lage erst als das Krankenhaus anrief und meinte wir sollten kommen. Wir kamen dort noch ca. 2 Stunden an, es kam ein Junger Arzt auf uns zu und meinte wir können nichts machen er ist Gehirntod und fragte nach gleich Organspende den das Herz ist Gesund! Für mich war alles zu Ende, ich musste jetzt mit der Schuld ewig leben. Meine Eltern verabschiedeten sich von mein Bruder! Habt Ihr schon mal Eltern gesehen die an Ihr Halbtotes Kind stehen und sich verabschieden müssen, so plötzlich???? Das wünsche ich niemanden!!! Mein Bruder wurde am nächsten Tag den 05.05.07 abgeschaltet in meinem Beisein, sein Herz schlug noch ca. 15 Min. Ich fuhr 2 Tage später nach Hause und verkroch mich in mein Zimmer ( vollkommen abgedunkelt und eine Kerze schien das ich die Bilder meines Bruder sehen konnte). Nach 2 Wochen und ein Tag verließ ich zum ersten mal mein Zimmer um meinen 18 Monat alten Sohn zu kümmern, es kam ein Anruf von der Kripo die uns erzälte das mein Bruders Freundin tot durch Golden Schuß gestern aufgefunden wurde. Sie ist genau am Montag 2 Wochen später Morgens auf gefunden. Der nächste schock war hart ich zog mich wieder zurück nach ein paar Tagen kam ich runter und hörte das meine Oma im Krankenhaus gekommen ist ( aktueller Stand liegt immer noch, 3 Monater später, im Wachkoma. Die Chance das sie je wieder erwacht geringer als 10 % sie könnte auch nie wieder sehen, sprechen,höhren, riechen oder fühlen und aus irgend einen unplausiblen und undurchdachten Grund darf man die Maschinen nicht abstellen) nach 3 Wochen wurde mein Bruder beerdigt. Heute stehe ich drüber, aber auch nur solange wie ich was zum rauchen habe.
Ich weiß nicht warum das Hero so scheiß Egoistisch macht aber das muss Selbsthass sein? Leider endet Hero meist mit dem Tot daher bin ich mir nicht sicher ob du nochmal die Gelegenheit hast das zu lesen!!!
Wenn ja gut wenn nicht auch.
Du weißt garnicht was du dir und anderen Menschen antust?
Es könnte auch deine Mutter, dein Vater, deine Geschwister oder deine Kinder dich finden, und du wärst schuld an ihr zerbrechen am Leben!!
Wenn du die scheiße solange durchhältst dann mach weiter, sonst gibts dich nicht mehr lange!!!!!!!!!!!!!!!!!
MfG das Schicksal
- An sich ja ein wirklich interessanter und ergreifender Bericht, nur bist du sich er das du hier richtig bist? Oder, was bezweckst du mit diesem Bericht? Wenn du damit auf das Problem Heroin Hinweisen willst, sage ich danke im Namen der Community! Falls du hier allerdings prof. Hilfe erwartest, muss ich dir glaube ich nahelegen dich an einen Psychologen/Psychiater/Selbsthilfegruppe etc. zu wenden, denn ICH und ich denke ich spreche für alle hier, fühle mich ausserstande dir über das Internet in irgendeiner Form helfen zu können.Dave 06:39, 8. Okt 2007 (CEST)
Die illegalität ist an allem Schuld gebt den Süchtigen ihr täglich Heroin wie ihr täglich Brot. Opium fürs Volk. Brot und Spiele. Oder Rottet gefälligst die Drogen für immer aus. Entscheidet euch mal.
[Bearbeiten] Droge Definition
wenn ich mich recht erinnere sind auch Aspirintabletten und Kamillenblüten Drogen. Sollte die Definition nicht erst mal weiter gefasst werden? z.B. "Drogen sind alle chemischen oder pflanzlichen Substanzen, die in die natürlichen Abläufe des Körpers eingreifen. Viele dieser Substanzen beinflussen die psychischen Funktionen, also Denken, Bewusstsein, Triebe, Gedächtnis, Orientierung, Gefühle und Wahrnehmung und werden dafür eingenommen." Ist aber auch nicht so ohne - Der Mitßbrauch setzt eine Abrede darüber voraus was der Gebrauch ist. Natürlich ist auch die Routinemäßige Schlaftablette nicht - höchstens normal. Heracleum
- Naja ich denke das Aspirin nicht unbedingt eine Droge ist, es ist defakto ein Medikament das unter anderem als Schmerzmittel verwendet wird, aber als es direkt als Droge zu bezeichnen halte ich für überzogen. Zumal das Suchpotential bei den meisten NSAR eher als diskret zu bezeichnen ist. Bei Schlaf- und auch starken opioiden Schmerzmitteln sieht es anders aus. Dave 00:17, 24. Mär 2008 (CET)
Das Wort Droge hat doch zwei Bedeutungen 1. Substanz (ursprünglich pflanzl. tierisch. mineralisch)die in für medizinische Zwecke in den Körper gebracht werden. 2. Substanzen die Rauschverursachend sind und für diesen Zweck (Bewußtseinsveränderung) eingenommen werden. Das kommt am Anfang nicht klar raus. Sollte doch - oder?? --Heracleum
[Bearbeiten] Abhängigkeit
Die Illegalität, das Verbot hat immer dafür gesorgt, dass Menschen neugierig waren. Jedoch sollte man allen Kindern, Jugendlichen und auch Menschen ermöglichen zu jeder Zeit an Substanzen zu gelangen, die einem schaden? Die Gratwanderung ist da sehr schwierig und es ist auch immer schwer eine optimale Lösung zu finden.
Die Drogen ganz auszurotten, ist auch schwierig. Aber dies bedeutet auch Schuldige außen zu suchen und sich nicht selber zu betrachten. Wie weit ist ein Mensch abhängig? Von anderen Menschen? Von Drogen? Von Verhaltensmustern? Von konventionellen Normen?, usw.. Was lebe ich meinen Kindern vor? Was sind meine Werte?
Der Mensch lebt immer in Abhängigkeit, nur wie weit er dies zulässt, ist auch seine Entscheidung. Jeder kann nur für sich die Entscheidung treffen, wie weit er sich abhängig macht, wie weit er dies für sich entscheiden kann und zu guter letzt muss er auch damit leben. Man kann nur sich verändern, dann müssen sich zwangsläufig auch andere verändern.
Je älter, oder auch kränker man wird/ist, desto abhängiger werden wir, dies sollte aber nicht im Zorn auf andere sein. Solange wir selber Einfluss und Möglichkeiten haben, sind wir selber gefordert was zu verändern.
- Und du willst WAS damit sagen? Dave 00:17, 24. Mär 2008 (CET)
Eine geeignete Therapie und auch eine Selbsthilfegruppe wäre ratsam. Sei es ambulant, oder auch teil-, bzw. stationär.
- Ich denke mal, dass wir uns der Wichtigkeit dessen schon bewusst sind. --Lars 19:14, 25. Mär 2008 (CET)
- Ich verstehe das alles hier eigentlich gar nicht, das ist die Diskussionseite zu einem Artikel, nicht das Forum für Leute die ihre persönliche Stellungnahme bezgl. des Themas Drogen allgemein verlautbaren wollen... für sowas gibt es Blogs oder Therapiesitzungen... Dave 19:18, 25. Mär 2008 (CET)