Diskussion:Diskussionen um die Anrede Schwester

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Sollten wir hier besser ne Aufteilungsseite draus machen?

  1. Krankenschwester
  2. Ordensschwester

ich bin dafür... ,-) --Produnis 17:36, 7. Sep 2005 (CEST)

ich meine, wir sollten den text unter der Erklärung (also ab dem TOC) in den Artikel "Schwester" als Berufsbezeichnung verschieben.... Schwester ist ja ein Schlagwort mit mehreren Bedeutungen..--Oeclan 11:26, 10. Sep 2005 (CEST)
jepp.. find ich gut so.. --Produnis 11:52, 10. Sep 2005 (CEST)




Denke eher, dass es tatsächlich ein eigenständiger Begriff ist, der zumeist absichtlich so benutzt wird.

Bei KundInnen respektiere ich das, aber von Kolleginnen ????

Es ist eher eine berufspolitische Diskussion. (Übrigens mit mehr Brisanz als die berühmten Pflegekämmerchen.

Es sollte keinen "strafrechtlichen" Touch kriegen. Und auch nicht einen der falschen Rechtschreibung, des falschen Bewußtseins etc....

Einfach professionell und der demokr. Zeit angepaßt. Wenn möglich.

Gruesse von n3  :-)

NB - noch eine Idee - Die Phlegmone (äh das Stichwort) könnte vielleicht weniger provokativ sein, z.B. Diskussion um die Anrede

oder die Anrede als Pflegeperson

oder ??



Ich denke, der Begriff "Schwester" wird nicht so schnell aus den Köpfen der Menschen verschwinden, schließlich hat er sich seit mehreren Jahrzehnten etabliert. Und wir sollten auch nicht vergessen wie lange zum Beispiel Agnes Karll für diese Berufsbezeichnung gekämpft hat. kann zu diesem Thema folgendes Buch empfehlen: Pflege im Nationalsozialismus von Hilde Steppe


Ja, sie hat dafür gekämpt, weil Pflegekräfte keinen Schutz hatten zu dieser Zeit. Dies hatte schon einen wichtigen Grund. Aber es ging auch auch um die Berufsbezeichnung Krankenschwester, nicht um die ungeschützte Bezeichnung "Schwester". Agnes Karl hat für die Bezeichnung Krankenschwester gekämpft. Nun haben sich aber die Zeiten geändert und wir müssen jetzt um unsere Professionalität kämpfen und das können wir nicht mit Schwester und Vorname. Wir pflegen nach dem Pflegeprozess und dieser beinhaltet einen Problemlösungs- und Beziehungsprozess, dass bedeutet, dass wir nach pflegewissenschaftlichen Grundlagen arbeiten und nicht Laienpflege leisten, bzw. Kommunikatins- und Gesprächsführung ausser acht lassen. Aus den Köpfen der Menschen verschwindet er nur, wenn wir uns professioneller präsentieren und die Patienten, die dies nicht leisten können, sind eine Minderheit. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Patienten es gut aufnehmen, mich mit Nachnamen ansprechen zu dürfen; vielmehr haben die eigenenen Kollegen aus unterschiedlichen, leider wenig, bzw. garkeinen fachlichen Gründen was dagegen. Es gibt nun ja auch keine fachlichen Gründe die dafür sprechen, es sind unsere Ängste davor.

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