Herzglykoside

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Herzglykoside sind Arzneiwirkstoffe zur Therapie von Herzinsuffizienz direkt am Herzen. Sie können aber auch bei Tachykardie und Vorhofflimmern eingesetzt werden. Medizinisch eingesetzt werden Digitalisglykoside wie z.B. Digitoxin und Digoxin. Sie gehören zu den ältesten bekannten Arzneistoffen; früher wurden sie aus Giftpflanzen gewonnen (wie dem Roten Fingerhut), heute werden sie synthetisch hergestellt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wirkung

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

Aufgrund der geringen therapeutischen Breite Gefahr von:

[Bearbeiten] Kontraindikationen

[Bearbeiten] Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind relativ häufig: - Diuretika (wie Furosemid) : vermehrte Kaliumausscheidung und dadurch erhöhter Kalium-Verlust - Chinidin : hemmt den Abbau von Herzglykosid, also nicht bei tachycarden Rhythmusstörungen anwenden (Antidot: Lidocain) - Calcium-Salze, Insulin oder Glucocorticoide : verstärkt hypokaliämische Wirkung

[Bearbeiten] Intoxikation

[Bearbeiten] Medikamente



Der Wirkstoff Digitoxin wird über die Leber ausgeschieden und nur in geringen Mengen über die Nieren. Der Wirkstoff Digoxin wird hingegen nur über die Nieren ausgeschieden und wird daher seltener bzw gar nicht bei Patienten mit Nierenschäden oder Niereninsuffizienz verabreicht.

[Bearbeiten] Kinderkrankenpflege

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