Diastole

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Diastole

Die Diastole ( Ausdehnung) beschreibt den Zustand des Herzens zwischen zwei Herzschlägen. In diesem Zeitraum erschlaffen die beiden Kammern (Ventrikel) und durch einen Sog entleeren sich die prall gefüllten Vorhöfe in die Kammern, so dass sich diese füllen. Man spricht von der Entspannungs- und Füllphase des Herzens.

Physiologie[Bearbeiten]

Während der Diastole erfolgt die Blutversorgung des Herzens über die Herzkranzgefäße (Koronararterien).

Die Herzschlagphase (Systole) und die Erschlaffungsphase (Diastole) sorgen dafür, dass das Herz sich zusammenziehen und das Blut in den Körperkreislauf und den Lungenkreislauf pumpen kann. Beide Phasen finden abwechselnd statt.

Der diastolische Blutdruck liegt physiologisch zwischen 60 und 90 mmHg. Ab einenm Wert von 100 mmHg wird schon von einem Bluthochdruck gesprochen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weiterführende Links[Bearbeiten]

Die Herzschlagphase und die Erschlaffungsphase (Systole und Diastole): [1]