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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leserecho

[Bearbeiten] Der Pflegewikinger: Eine wahre Fundgrube

Ein kleiner Tipp für zwischendurch: Eine wahre Fundgrube für interessierte Pflegende ist der PflegeWikinger – Online-Nachrichten in PflegeWiki. Die Seite sieht sich als Sammel- becken für Wissenswertes rund um die Pflege und bietet Links zu aktuellen Themen aus Pflegepraxis und –politik, veröffentlicht Kongresstermine, informiert über Weiterbil- dungsmöglichkeiten für Pflegekräfte und stellt Pflegeportale vor. [1]

[Bearbeiten] Pflegereform / Pflegebedürftigkeitsbegriff

[Bearbeiten] Bisher alles nur hilflose Gesten?

Unter Rösler gelobt und versprochen - und dann war alles andere wichtiger! "Seit Monaten streiten CDU, CSU und FDP über eine Pflegereform - nun appellieren Wirtschaftsforscher an die schwarz-gelbe Koalition, den Umbau der Pflege endlich auf den Weg zu bringen. Schon seit Ende der 90er Jahre sei ein deutlicher Leistungsabfall der Pflegeversicherung zu erkennen." [2] "CDU, CSU und FDP behindern sich bei der Ausarbeitung der Pflegereform gegenseitig. Die Opposition sieht es mit Wonne" [3] und droht nun mit der Blokade der Pflegereform im Bundesrat.[4]

In der Praxis hat man sowieso jede Hoffnung verloren. Es geht fleißig weiter mit dem Bürokratieaufbau! So wird man mit Sicherheit nicht den Pflegenotstand mildern und auch nicht die Interessen der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt stellen können - keine Zeit, zu wenig qualifiziertes Personal und viel zu viel alte, kranke und demente Bewohner – und es werden immer mehr und demnächst bist auch Du dran!

Inzwischen liegt das Ergebnis vor: "Der Berg kreißte und gebar eine Maus", mit diesen Worten wollte Horaz die Dichter kritisieren, die nur wenig von dem halten, was sie versprechen.[5] „Die Vorschläge zur Finanzierung der Pflegeversicherung sind lediglich ein schwacher Kompromiss und reichen nicht aus“, kritisiert Caritas-Geschäftsführer Hartmut Claes die Ergebnisse der Berliner Koalition vom letzten Sonntag [6]

Erweisen sich die Prognosen als zutreffend, ist Deutschland in knapp 40 Jahren ein Land von Greisen und Pflegebedürftigen. Ohne Gegensteuern droht schon früher ein Pflegenotstand.[7]

Inzwischen ist der Chef des Beirats des Gesundheitsministers, der den Begriff "Pflegebedürftigkeit" neu definieren sollte, abgetreten. Er sehe weder die Entschlossenheit noch die Möglichkeit, die angestrebte neue Systematik für eine Besserstellung von Demenzkranken umzusetzen, so Gohde. [8] [9] Was gebraucht wird, ist ein neuer Pflegebegriff, der wegkommt von der reinen Verrichtung, also weg von der Minutenpflege. Endlich sollen auch Menschen für den besonderen Betreuungsaufwand bei Demenz Leistungen erhalten.

Im Januar 2012 legt das Gesundheitsministerium den Gesetzentwurf für die Pflegereform vor: Kerstück ist das Pflege-Neuausrichtungsgesetz - PNG. Der Entwurf wurde den betroffenen Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet. mehr... [10] DPR: "Berlin, 17.02.2012 – Nach Medienberichten hat das Bundesfinanzministerium den Entwurf der Pflegereform an das Bundesgesundheitsministerium zurückgereicht, da er nicht den Vorgaben der Eckpunkte zur Umsetzung des Koalitionsvertrages für die Pflegereform entspreche, insbesondere die Kostenwirkungen in Teilen zu gering angesetzt, nicht genau genug kalkuliert und aufgelistet seien. Der Deutsche Pflegerat (DPR) zeigt sich darüber erheblich irritiert. DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus: „Nachdem der Entwurf der Pflegereform ohnehin zu kurz greift, entsteht jetzt der Eindruck, dass nicht mal für diese „Pflegereform light“ das Geld bereitgestellt werde. Westerfellhaus fordert die Koalition dringend auf, mehr Umsetzungswillen zu zeigen." [11]

Die geplante Pflegereform stößt offenbar auch im Bundesfinanzministerium auf massive Kritik: Die Kostenwirkung der Reform sei nur unzureichend kalkuliert worden. Auch das Bundessozialministerium hatte bereits Änderungsbedarf angemeldet. mehr...[12] Eine vom Bundesgesundheitsministerium berufene Expertenkommission, soll nun alles richten und Ordnung in das Kaos bringen: Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff sollerarbeit werden. Ziel ist es, Demenzkranke künftig besserzustellen. mehr...[13]

Seit Jahren wird von allen Seiten beklagt, dass es zu wenige Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten wollen. Auch die Demonstration mit 135000 Menschen in Berlin vor drei Jahren hat keine wirklichen Verbesserungen gebracht. Jetzt dreht der DBfK den Spieß um und lädt alle Pflegeprofis ein, von ihren Arbeitgebern konkrete Verbesserungen zu fordern ... es gebe schließlich genug Stellenangebote. Weiterlesen: [14] Diese Land pflegt die Bürokratie, aber löst keine Probleme! Endlich

Startschuss für den Expertenbeirat zur Ausgestaltung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs ist erfolgt. Weiterlesen...[15] (K)

[Bearbeiten] Von anderen Lernen

  • Siehe auch PflegeWiki: Kategorie:Pflegemanagement [1]

[Bearbeiten] Care und Case Management in New York

Über vierzig Jahre Erfahrung hat man mittlerweile in Amerika mit dem Handlungskonzept des Care und Case Managements, das dort auch seinen Ursprung hat. Grund genug für Studierende der Alice Salomon Hochschule in Berlin, ihr Wissen zu vertiefen und sich die Umsetzung vor Ort, in New York City, genau anzusehen.

New York ist eine großartige Stadt – aber mit Schattenseiten: Es gibt viele Menschen, die in Armut und Arbeitslosigkeit leben und die sich keine Gesundheitsversorgung leisten können. Das East New York Diagnostic and Treatment Center in Brooklyn dagegen bietet eine umfangreiche Versorgung (92.971 Patientenbesuche in 2009) durch qualifiziertes, pflegerisches und medizinisches Fachpersonal. Dabei geht die Arbeit der Institution über die pflegerische und medizinische Versorgung deutlich hinaus. Durch umfangreiche Aufklärungs- und Beratungsprogramme zu verschiedenen Gesundheitsthemen, sollen möglichst viele Menschen erreicht und zu einer gesünderen Lebensweise befähigt werden. So erhalten beispielsweise Menschen in Obdachlosenheimen medizinische Beratungen, ungewollt schwanger gewordene junge Mütter unter 18 Jahren werden durch spezielle Mutter-Kind-Programme unterstützt oder Schüler über Themen wie HIV und AIDS aufgeklärt. Außerdem werben Mitarbeiter in Schulen und Einrichtungen der Gemeinden für ihr Vorsorgeprogramm. [16]

[Bearbeiten] Servicefachkräfte im Krankenhaus

Wir reden schon viel zu lange nur über die Auslagerung pflegefremder Tätigkeiten. Privatkliniken und nun auch ein Uniklikum, sind da bereits Vorreiter und das mit guten Erfahrungen. Zum Einsatz kommen hier nur Servicefachkräfte aus dem Hotelbereich. Das macht Arbeitszeit für die primäre qualifizierte Krankenpflege frei und wird von Patienten und auch von Fachpflegekräften inzwischen zunehmend nicht nur akzeptiert, sondern sogar geschätzt. "Mittlerweile haben einige andere Kliniken die Idee aufgegriffen ? und entwickeln sie weiter: Die Elbe-Kliniken, eine 800-Betten-Einrichtung mit Häusern in Stade und Buxtehude, wollen Ähnliches erreichen wie die Freiburger: den Patientenservice verbessern und das Pflegepersonal entlasten. Anders als in Freiburg unterstehen die Servicekräfte aber nicht der Pflege, sondern haben eine eigene Berichtslinie erhalten. "Es gibt für jedes Haus eine Serviceverantwortliche, die direkt an den Betriebsleiter berichtet", sagt Prozessmanager Philip Düwel. Diese Mitarbeiterinnen betreuen die Schnittstellen aller Serviceabteilungen im Haus: von der Essensversorgung über die Stationsreinigung bis hin zur Wäscherei. Lesen Sie hier weiter: [17]

[Bearbeiten] Pflegepraxis

  • Artikel zur Pflegepraxis in PflegeWiki: [2]

[Bearbeiten] Deutsches Netzwerk für Sachverständige in der Pflege

Das „Deutsche Netzwerk für Sachverständige in der Pflege” hat sich am 15.10.2011 konstituiert. Es besteht aus zertifizierten Sachverständigen, die seit Jahren im Sachverständigenwesen für Gerichte, Versicherungen, Sozialämter tätig sind und die die Schwierigkeiten in der Praxis kennen, die einer (Richtschnur) detaillierten Evaluation und gutachterlichen fachlich klaren Darstellung bedürfen. Die ausgesuchten Sachverständigen des „Deutschen Netzwerk für Sachverständige in der Pflege“ wollen in gemeinsamer ehrenamtlicher Arbeit ihr Fachwissen bündeln und die Problemfelder für ihre Kollegen, Politik, Öffentlichkeit aufzeigen und Lösungen erarbeiten und auch ihren Kollegen zur Verfügung stellen.... [3]

[Bearbeiten] Medizin

[Bearbeiten] Schlaftabletten

In der heutigen Leistungsgesellschaft fällt es vielen Menschen schwer abzuschalten. Häufig wird mit vermeintlich harmlosen Schlaftabletten nachgeholfen. Auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden die schlaffördernden Medikamente täglich ausgegeben. Nun lässt eine Studie aus Amerika aufschrecken. Kann schon eine relativ kurze Einnahmedauer die Gesundheit nachhaltig schädigen oder sogar zum Tod führen? Im aktuellen „British Medical Journal“ wird über eine Studie der Scripps Institution/San Diego mit 35000 Teilnehmern berichtet. Alamierendes Ergebnis: Gängige, auch und grade moderne Schlafmittel werden mit Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislaufstörungen und mit frühzeitigem Tod in Verbindung gebracht. Zwar sind Studien immer mit Vorsicht zu genießen. Erste Wissenschaftler ziehen die Schlussfolgerung in Zweifel. Mangelnder Schlaf ist grundsätzlich ungesund. Wer regelmäßig Schlaftabletten einnimmt, leidet meist unter schweren Schlafstörungen und muss schon deshalb mit Gesundheitsproblemen rechnen, so die Kritiker. Was war also zuerst da, die Henne oder das Ei? Trotzdem sollten die aktuellen Berichte Anlass geben, zukünftig sensibler mit dem Thema umzugehen! [18] [19]

[Bearbeiten] Hausärzte kooperieren mit Pflegeanbietern

Zur besseren Versorgung Pflegebedürftiger wollen sich Hausärzte und Pflege künftig stärker vernetzen. Mit Gründung der Gesellschaft „Versorgungslandschaft Pflege – Hausärzte und Pflege Hand in Hand“ haben der Deutsche Hausärzteverband und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) den Grundstein für eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit gelegt. Weiterlesesn...[20]

[Bearbeiten] Schulterschluss mit Ärzten

Zitat: Wir haben einen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, sowohl auf ärztlicher Seite wie auch auf pflegerischer Seite", sagte der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Max Kaplan. "Das ist ein Grund, warum beide Berufsgruppen einen Schulterschluss üben sollten." Die Arbeitsbedingungen müssten insgesamt attraktiver werden." Der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, sagte: "Wir stehen vor der Herausforderung einer gesamtgesellschaftlichen Dimension, deren Sprengkraft in der Politik noch gar nicht angekommen ist." Die Pflegenden seien an ihrer Kapazitätsgrenze angekommen. Es dürfe nicht sein, dass die Konsequenz aus Tariferhöhungen für die Ärzte geringere Mittel für Pflegekräfte seien."Ende des Zitats.[21]

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[Bearbeiten] Quellen

  1. /(Bert Trautmann | 2. September 2011)
  2. Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.
  3. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/pflegereform-koalition-bahr
  4. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48588/SPD_droht_mit_Blockade_von_Pflegereform_im_Bundesrat.htm
  5. http://www.duden.de
  6. http://www.derwesten.de/staedte/witten/probleme-der-pflegereform-nicht-geloest-id6055344.html
  7. http://www.kma-online.de/nachrichten/pflege/id__25972___view.html?sid=d81c33dc0fad2f0606c7bca3aa281a50
  8. http://www.kma-online.de/nachrichten/politik/id__26121___view.html
  9. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48446/Bahr_zu_Neustart_beim_Pflegebeirat_gezwungen.htm
  10. http://www.pflegen-online.de/nachrichten/aktuelles/neuausrichtung-der-pflegeversicherung.htm
  11. http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/3AB22C1ABD186166C12579A700498ED7
  12. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49175
  13. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49108
  14. http://www.pflegestufe.info/rss/2012-i/2012-02-01.html
  15. http://bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Pressemitteilungen/2012/2012_01/120301_PM_Expertenbeirat_Ausgestaltung_Pflegebeduerftigkeitsbegriff.pd
  16. Heilberufe online,28.o7.2011
  17. http://kma-online.de/nachrichten/management/id__24980___view.html
  18. http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,817988,00.html
  19. http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gesundheit/tod-schlaftabletten-schlafmittel100.html
  20. http://www.heilberufe-online.de/pflegeaktuell/meldungen/120301.php
  21. http://www.kma-online.de/nachrichten/medizin/id__26402___view.html?sid=08eeea1bc05000e7fb8f6ee43ee6a3b1
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