Demographie

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Demographie ( vom griechischen demos = Volk und graphein = (be-) schreiben, neuere Schreibweise: Demografie) ist die Beschreibung von Veränderungen innerhalb der Bevölkerungszusammensetzung. Sie ist eine wissenschaftliche Disziplin der Soziologie und der Mathematik, deren Gegenstand die Beschreibung, Analyse, auch grafische Darstellung und Prognose der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur ist.

Im engeren Sinn ist es die Beschreibung von Zuständen und Veränderungen der Bevölkerungszahl und Bevölkerungszusammensetzung mit Hilfe von statistischen Methoden; z.B. der Mittelwerte in Bezug auf die Geburtenhäufigkeit und das Sterbealter, Geburtenüberschuss bzw. Sterbehäufigkeit bei bestimmten Rahmenbedingungen (z.B. die Krankheitshäufigkeit oder auch Morbidität innerhalb der Bevölkerung).

Dabei geht es auch um die Suche nach Erklärungen für die gefundenen Resultate bzw. für festgestellte Veränderungen der Bevölkerungsstruktur im Lauf der Zeit; z. B. im Rahmen der medizinischen Epidemiologie.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Demographische Themen

Verschiedene Themengebiete spielen in der Demographie eine tragende Rolle und werden u.a. in Form von Statistiken erfasst und ausgewertet. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind beispielsweise auch Grundlage für politische Entscheidungen.

[Bearbeiten] Einzelne Begriffe


[Bearbeiten] Eine Bevölkerungsprognose für 2025

Die Zahlen von 2008 - eine Bevölkerungsprognose für 2025: Ein immer höheres Durchschnittsalter, weniger Schülerinnen/-er, mehr Greise (die Statistik meint die über 80jährigen). Deutschland wird immer älter. 2006 war noch jeder zweite Bundesbürger jünger als 42 Jahre. 2025 wird die Hälfte der Bevölkerung älter als 47 Jahre sein, in einigen Regionen sogar älter als 53 Jahre. Der Durchschnitt verschiebt sich also um über fünf Jahre nach oben. Das bedeutet zum Teil wachsende und zum Teil schrumpfende Städte und Landkreise: eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt die wahrscheinlichen Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Gemeinden über 5.000 Einwohnern.


[Bearbeiten] Demographie-Prognose von 2009

In seiner neuen Bevölkerungsvorausberechnung hat das Statische Bundesamt im November 2009 darauf hingewiesen, dass im Jahr 2060 jeder dritte Bundesbürger älter als 65 sein wird. Das ist nach den früheren Berechnungen nichts Neues. Aber der Teilbereich der Älteren über 80 Jahre wird sich bis 2060 von derzeit sieben Prozent auf 14 Prozent verdoppeln. Und natürlich werden die meisten dieser Älteren weitgehend gesund und selbständig leben. Dennoch bedeuten diese Zahlen auch, dass es wahrscheinlich mehr pflegebedürftige Personen geben wird als heute, insbesondere in dieser sehr alten Bevöökerungsgruppe. Und das bei einem leichten Rückgang der Einwohnerzahl in Deutschland insgesamt (statt 80 Mio. vielleicht künftig 65 bis 70 Millionen). Die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter nimmt ab. Genaue Prognosen dafür sind allerdings für so lange Zeit nicht möglich. Von derzeit rund 50 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 bis 64 Jahren werden es 2060 etwa 27 bis 34 Prozent weniger sein (es wird also evtl. zwischen 33 - 36,5 Mio geben). Diese Zahlen geben die mögliche Zahl der Beitragszahler in den Versicherungen wider. Die Versicherungen (GKV und GRV) haben jedoch auch heute bereits verschiedene Einnahmequellen.

Nach einer anderen Studie können (GEK, Rothgang) können Männer, die heute 60 Jahre alt sind, statistisch noch mit 20,7 Lebensjahren rechnen. 60-Jährige Frauen können sogar noch auf fast 25 Lebensjahre hoffen. Bei Männern und Frauen wird es statistisch für einen Teil eine relativ kurze Zeit hoher Pflegebedürftigkeit geben . Eine realistische Vorhersage für so lange Zeit, wie sich dieser Faktor in Zukunft weiterentwickelt (plus oder minus X,x Jahre), ist zur Zeit nicht möglich.

[Bearbeiten] Siehe auch


[Bearbeiten] Literatur

Zudem werden Statistische Wochenberichte pubiliziert, die wöchentlich als kostenloser Download zu Verfügung stehen.

[Bearbeiten] Weblinks

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