Delirium

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Ein Delirium oder Delir (lat. delirare = irre sein, verrückt sein), auch metabolische Enzephalopathie, ist ein Syndrom mit Bewusstseinseintrübung und gehört zu den Akut-organischen Psychosyndromen. Es kann eine typische Reaktion auf eine akute Allgemein-, Infektions- oder Hirnerkrankung sein, aber auch ein Entzugs-Symptom bei einer Suchterkrankung. Da sich der delirante Zustand lebensbedrohlich zuspitzen kann, muss ärztliche Hilfe hinzugezogen werden. Ein Delir kann aber auch während des Sterbeprozesses auftreten; in diesem Falle sind eventuelle Interventionen zu überdenken.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ursachen

[Bearbeiten] Symptome

Es können geichzeitig körperliche Symptome wie Tremor oder Krämpfe auftreten.

[Bearbeiten] Pflegerische Maßnahmen

[Bearbeiten] Prävention

Einem Delir kann oft durch bestimmte Maßnahmen vorgebeugt werden, z.B. durch ausgewogene Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, kontrollierte Medikamentenanwendung, regelmäßige Mobilisation, Verzicht auf freiheitsentziehende Maßnahmen; bei Diabetikern durch engmaschige Blutzuckerkontrollen, etc.

[Bearbeiten] Beobachtung

Das Erkennen eines beginnenden Delirs durch Anwendung des Delir Observation Screening oder Mini Mental Status und frühzeitige Einleitung geeigneter Therapiemaßnahmen nach Anordnung durch den hinzugezogenen Arzt (z.B. Medikamentengabe bzw. –reduktion oder –entzug). Bei schwerem Delir muss eine intensivmedizinische Behandlung erfolgen, da die Gefahr eines kardiovaskulären Kollapses besteht oder wenn bei alkoholbedingtem Entzugs-Delir eine intravenöse Verabreichung von Distraneurin indiziert ist.


[Bearbeiten] Umgang (Beruhigende Maßnahmen)

Bei leichteren Formen oder wenn das Delir im Rahmen des Sterbeprozesses auftritt, ist eine freundliche, ruhige und übersichtliche Umgebung mit enger persönlicher Betreuung hilfreich. Psychopharmaka (wie Distraneurin oder Haloperidol) können dem Patienten "den Kampf abnehmen" (Dörner et al.), sollten aber auf das umumgängliche Minimum beschränkt werden. Fixierungen und andere freiheitsentziehende Maßnahmen sind nach Möglichkeit zu vermeiden, denn sie verstärken häufig die Symptomatik wie Angst und Unruhe. Angehörige bedürfen in dieser Situation besonderer Unterstützung im Sinne von Information und Zugewandtheit.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblink

[Bearbeiten] siehe auch

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