Chemotherapie

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Mit Chemotherapie wird eine Infektions- oder Tumorbehandlung unter Einsatz spezieller Arzneimittel bezeichnet. Umgangssprachlich wird der Begriff für die medikamentöse Krebsbekämpfung mit Zytostatika verwendet.

Einteilung[Bearbeiten]

Eingeteilt werden Chemotherapeutika in:

Therapieformen[Bearbeiten]

  • Eine adjuvante Chemotherapie soll nach einer Operation und/oder Bestrahlung möglicherweise verbliebene, nicht nachweisbare Tumorzellen vernichten.
  • Die neoadjuvante Chemotherapie trägt zur präoperativen Verkleinerung des Tumors bei ("Downstaging").

Systemische Nebenwirkungen[Bearbeiten]

  • Übelkeit und Erbrechen gehören zu den bekanntesten unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie. Als ANE-Syndrom (Anorexie, Nausea, Emesis) treten diese Symptome oft schon nach 1 bis 10 Stunden nach Verabreichung auf.
  • Schleimhautveränderungen können zu schmerzhafter Stomatitis oder Ösophagitis führen, was vor allem die Nahrungsaufnahme beeinträchtigt.
  • Durch Leuko- und Thrombozytopenie infolge der Knochenmarkdepression ist der Patient erheblich infektions- und blutungsgefährdet.

Pflege bei Chemotherapie[Bearbeiten]

siehe hierzu den ausführlichen Artikel Pflege von onkologischen Patienten

Quellen[Bearbeiten]

  • PflegeHeute, 3.Auflage

Link[Bearbeiten]