Checkliste für den Krankenhausaufenthalt

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Benötigte Unterlagen / Informationen für die Aufnahme in einem Krankenhaus.


Für die Verwaltung[Bearbeiten]

  1. Name, evtl. Geburtsname, Vorname, Familienstand, Religion, Staatsangehörigkeit,
  2. Adresse, Telefon,
  3. evtl. Beruf und Arbeitgeber, Krankenkasse:
    • Mitgliedskarte Ihre Krankenkasse,
    • oder Name, Adresse und Mitgliedsnummer einer Privatversicherung,
    • oder bei einen Arbeitsunfall die zuständige Berufsgenossenschaft,
    • oder die Aktennummer, wenn der Patient Sozialhilfeempfänger ist,
  4. evtl. Angaben einer Krankenhaustagegeldversicherung,
  5. Name des Hausarztes,
  6. Einweisungsschein (Verordnung von Krankenhausbehandlung) vom einweisenden Arzt,
  7. Name und Telefonnummer einer Angehörigen oder bevollmächtigten Person,
  8. Euro ??,- Anzahlung für die Miete eines Telefons am Bett. (Die Benutzung von Funktelefonen (Handys) ist aus Sicherheitsgründen im Krankenhaus nicht gestattet.)
  9. Stammbuch bei Geburt.

Für den Krankenhausarzt[Bearbeiten]

  1. Röntgenbilder, die in Ihrem Besitz sind, sowie das Datum der letzten Röntgenaufnahme (Röntgen- Pass ?),
  2. Laborbefunde (dto.),
  3. Ihre persönlichen Medikamente oder eine Liste der Medikamente, einschließlich Dosierung, die Sie zur Zeit einnehmen. Bei kurzem oder ambulantem Aufenthalt können Sie evtl. Ihre Medikamente (nach Absprache mit den Arzt) auch im Krankenhaus weiter einnehmen,
  4. Angaben zu bekannten Allergien auf Stoffe oder Medikamente,
  5. Angaben über bereits in dem Krankenhaus durchgeführte Behandlungen, meist genügt das Behandlungsjahr.

Die Pflegestation[Bearbeiten]

  1. Haben Sie spezielle Wünsche bezüglich Ihrer Mahlzeiten? Z.b. Diabetes Kost, schweinefleischfreie Kost,
  2. Wollen Sie regelmäßige kirchliche Betreuung ?
  3. Wollen Sie Literatur aus unserer Bibliothek ?
  4. Wollen Sie von unserm Sozialdienst betreut werden ? z.b. wenn Sie keine Angehörigen haben,
  5. wollen Sie von bestimmten Personen keinen Besuch bekommen ?
  6. wollen Sie in ein 1, 2, 3-Bett-Zimmer ?

Der Patient sollte folgende Sachen in einer Sporttasche/Reisetasche mitbringen[Bearbeiten]

  1. Toilettenartikel: (evtl. mit Namen versehen)
    • Zahnbürste / Zahnpasta
    • Reinigungstabletten und -dose für Gebißträger / Zahnbecher
    • Feste oder flüssige Seife und b.B. Duschgel. Haarbürste und/oder Kamm, Haarspangen, Haarband,Haarshampoo
    • Kleiner Tisch- oder Handspiegel
    • Nagelpflegeset, Papiertaschentücher
    • Hautcreme oder Hautlotion
    • Haarfön
    • Rasierutensilien für Herren: (evtl. mit Namen versehen), Rasierschaum / Rasierklingen / Klingenhalterung oder Rasierapparat mit

Reinigungsbürste

    • Rasierutensilien für Damen: ( evtl. mit Namen versehen), Rasierschaum / 5-8 Rasierer /
  1. Kleidung ca. pro/Woche:
    • 6-8 Schlafanzüge oder Nachthemden (durchgehend aufknöpfbar),
    • 6-10 Paar Socken
    • 8-12 Unterhosen / Schlüpfer
    • 5-8 Paar Waschhandschuhe / Waschlappen in heller und dunkler Farbe
    • 5-8 Handtücher


Nicht vergessen![Bearbeiten]

  • 1 Bademantel oder/und Jogginganzug
  • 1 Paar Pantoffeln / Hausschuhe
  • evtl. 1 Paar Sportschuhe für den Sport...
  • evtl. die Brille oder/und Lesebrille
  • 1 Kuscheltierchen zum Schmusen
  • Armbanduhr / Wecker (preiswert)

Geburt / Wöchnerinnenstation[Bearbeiten]

Sollte eine Patientin auf einer Wöchnerinnenstation aufgenommen werden, soll sie folgende Gegenstände mitbringen:

  1. Still- BH und Stilleinlagen
  2. Binden / Einlagen
  3. Stammbuch, Nabelbinde
  4. Kindertragetasche
  5. Babykleidung , Babydecke für die Entlassung



Allgemeine Informationen[Bearbeiten]

Sollte der Patient unerwartet ins Krankenhaus kommen, bitten Sie den Angehörigen, evtl. Wertsachen mit nach Hause zu nehmen. Der Patient soll weder Scheckkarten, Schecks, noch Schmuck oder größere Beträge an Bargeld im Nachttisch verwahren. Vor eine Operation kann der Patient seine persönlichen Sachen wie Schlüssel, Geldbörse usw. der Stationsleitung zu Aufbewahrung geben.


Alkoholkonsum auf den Fluren und in den Sitzecken ist nicht zulässig. Auf den Stationen sind evtl. minderjährige Patienten und/oder ehemalige Alkoholiker. Diese sollen nicht in Verlegenheit gebracht werden.

Zur Erhaltung der Gesundheit und wegen der Unfallgefahr, sollte der Patient beim Aufenthalt außerhalb des Bettes immer Socken und einen Bademantel oder Jogginganzug tragen, innerhalb des Zimmers Hausschuhe und außerhalb des Zimmers feste Schuhe.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]