Butterfly

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Bei einer Butterfly ( englisch für Schmetterling) handelt es sich um eine spezielle Kanüle mit angeschlossener Leitung, die in ihrer äusseren Form einem Schmetterling ähnelt. Eine Butterfly-Kanüle besteht aus einer dünnen, kurzen Stahl-Hohlnadel, flexiblen Kunststoffflügeln (daher der Name), einem einige Zentimeter langen Kunststoffschlauch und einem Luer-Lock-Anschluß.

Butterfly

Anwendung[Bearbeiten]

Die Butterfly wird eingestochen

in ein Blutgefäß
- zur Blutentnahme
- für einmalige intravenöse Kurzinfusionen, z.B. in Arztpraxen
- selten als Venenverweilkanüle (da bei der Butterfly die Stahlnadel stecken bleiben muss und so auf Dauer unangenehmer für den Patienten ist als der dünne Kunststoffschlauch einer Venenverweilkanüle)

oder

in das Unterhautfettgewebe (Subcutis)
- zur subcutanen Infusion


Bleibt die Kanüle länger (bis zu 24 Stunden) liegen, wird sie mit einer sterilen Schlitzkompresse unterpolstert und mit sterilem Pflaster fixiert. Evtl. kann auch ein durchsichtiges Fixierpflaster verwendet werden, dann aber ist eine Unterpolsterung nicht sinnvoll.

Bei der Anwendung gelten die üblichen hygienischen Vorschriften und Kontraindikationen wie bei Injektionen.



siehe auch[Bearbeiten]