Pankreaskarzinom

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Bauchspeicheldrüsenkrebs ist ein bösartiger Tumor im Verdauungstrakt. Anderer Name Pankreastumor, Pankreaskarzinom nach dem betroffenen Organ, dem Pankreas. Die Bauchspeicheldrüse liegt im Bauchraum quer unter dem Magen und mündet in den Zwölffingerdarm. Es kann nach Pankreaskopftumor (Exokrine) und -schwanztumor bzw. den Exokrinen Pankreastumorarten gegenüber den Endokrinen unterschieden werden.

Diese Krebsart ist häufig sehr aggressiv (schlechte Prognose) und bei ihrer Entdeckung meist schon in einem fortgeschrittenen Stadium, weil zunächst keine Symptome bemerkt werden. Es gibt dann eine bessere Chance, wenn der Krebs als Nebenbefund bei einer anderen Erkrankung frühzeitig diagnostiziert werden konnte. Bei Männern und bei Frauen verursacht er die viert häufigsten Krebstodesfälle (BRD und in der westlichen Welt). In Deutschland erkranken im Jahr etwa 12.800 Personen am Pankreaskarzinom. Das durchschnittliche Erkrankungsalter der Männer liegt bei 68 Jahren, jenes der Frauen bei 75 Jahren. Die sogenannte Fünf-Jahres-Überlebensrate, also die Prozentzahl der Personen, die fünf Jahre und länger nach der Diagnosestellung noch leben, beiträgt beim Pankreaskarzinom bei vier Prozent.

Bekannte Risikofaktoren sind Arbeitsplatzgifte (besonders Benzole), Rauchen und langfristiger Alkoholkonsum.

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