Bundesinitiative Ambulante Psychiatrische Pflege e.V.

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BAPP - Bundesinitiative Ambulante Psychiatrische Pflege e.V.[Bearbeiten]

Die BAPP ist ein Zusammenschluss von

  • Personen
  • Institutionen
  • Diensten
  • Modell- u. Forschungsprojekten
  • Institutsambulanzen
  • Bildungs- und Beratungsunternehmen

mit dem Ziel, einer Verbesserung und Ausweitung ambulanter psychiatrischer Versorgungsstrukturen. Sie ist die einzige bundesweit tätige Organisation auf dem Gebiet der psychiatrischen Pflege und erreicht über ihre Mitglieder zur Zeit mehr als 4500 Personen.

Die BAPP ist als maßgebliche Spitzenorganisation der Pflege auf Bundesebene zur Abgabe von Stellungnahmen beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) berechtigt.

Zielsetzung[Bearbeiten]

Die Stärkung der Ambulanten Psychiatrischen Pflege und das Recht des psychisch erkrankten Menschen auf eine kompetente, umfassende und patientenorientierte Pflege ist das Ziel der BAPP.

Lange war die Versorgung der psychisch erkrankten Menschen im ambulanten Bereich nicht ausreichend geregelt und damit nicht gesichert. Gleichzeitig wurden aber Betten im klinischen Bereich abgebaut und der ambulante Sektor mit der Versorgung unvorbereitet konfrontiert.

Solange musste die Versorgung psychisch erkrankter Menschen mit den nicht ausreichenden und nicht fachgerechten Mitteln somatischer Leistungsmodule durchgeführt werden.

Durch die Neuregelung der Richtlinien über die Verordnung von „häuslicher Krankenpflege“ (§ 92 SGB V) wurde nun der Versuch unternommen Ambulante Psychiatrische Pflege (APP) zu regeln. Dieser aus Sicht der BAPP notwendige Schritt lässt aber noch viele Fragen offen.

Die BAPP versucht die Regelungen weiterhin bezüglich Praktikabilität und Qualität zu beeinflussen. Außerdem wird in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen einen einheitlichen Rahmenvertrag zur APP angestrebt. Dieser soll bundesweit einheitliche Standards und Leistungsgrundlagen ermöglichen.

Die Umsetzung von APP dient außerdem der Gleichstellung von psychisch und somatisch Erkrankten. Den auf somatischem Gebiet ist es schon lange selbstverständlich, dass Betroffene zwischen unterschiedlichen Angeboten frei wählen können. Die Forderung nach einer Gleichstellung besteht bereits seit über 30 Jahren. In der Psychiatrie-Enquête stellte die Sachverständigen-Kommission u.a. diesen Aspekt heraus.

Die BAPP legt besonderen Wert auf eine berufsgruppen- und einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit und versteht sich als länderübergreifendes Informations-Netzwerk.

Tagungen[Bearbeiten]

BAPP-Bundestagungen finden zwei mal im Jahr statt. Sie werden von Mitgliedern in wechselnden Regionen Deutschlands ausgerichtet. An diesen Tagungen können alle Interessierten teilnehmen und mitarbeiten. Somit ist die inhaltliche Arbeit nicht allein auf Mitglieder beschränkt.

Vorstand[Bearbeiten]

Michael Theune, Volker Haßlinger, Günter Meyer

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Die Mitgliedschaft in der BAPP ist für jede natürliche oder juristische Person möglich, soweit sie bereit ist, die Ziele des Vereins zu unterstützen.

Wissenschaftlicher Beirat[Bearbeiten]

Prof. Dr. Sabine Weißflog, Dr. Susanne Schoppmann, Dr. Günter Meyer, Prof. Dr. Dirk Richter

Kooperationen[Bearbeiten]

Die BAPP arbeitet u.a. mit folgenden Organisationen zusammen:

und ist Mitglied im Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Kontakt[Bearbeiten]

Geschäftsstelle:

  • Gebersdorfer Str. 197
  • 90449 Nürnberg

Vereinssitz:

  • Berlin

Telefon:

  • 0700 / 22 77 22 55-0 (0700/bappcall-0)

Fax:

  • 0700 / 22 77 22 55 (0700/bappcall)

eMail:

Internet: