Aufziehen von Injektionslösungen

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Unter dem Aufziehen von Injektionslösungen versteht man die Überführung von Lösungen aus einem Behältnis in eine Spritze, um die Lösung dann zu injizieren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Benötigte Materialien

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Durchführung

Brechampullen aus Glas und Kunststoff
[Bearbeiten] Brechampullen
[Bearbeiten] Plastikampullen

Das häufig praktizierte Vorgehen Medikamente aus Plastikampullen durch Einführen des Spritzenkonus in die Ampullenöffnung (ohne Kanüle) aufzuziehen sollte unterlassen werden, da hierbei eine Kontamination des Spritzenkonus und somit des Medikaments nicht ausgeschlossen werden kann!

[Bearbeiten] Stechampullen
Stechampullen

Aus hygienischen Gründen darf die Aufziehkanüle auf keinen Fall für eine spätere Medikamentenentnahme in der Ampulle belassen werden. Jede Medikamentenentnahme hat nach erneuter Desinfektion der Durchstichmembran und mit frischer Spritze und Kanüle zu erfolgen. Eine Alternative stellen Mehrfachentnahmekanülen mit Luftfilter und Kontaminationsschutzhülle (z. B. Mini-Spike®) dar.

[Bearbeiten] Trockenampullen
Trockensubstanz mit Lösungsmittel

Trockensubstanzen müssen vor der Injektion erst in einem geeigneten Lösungsmittel (je nach Medikament) gelöst werden.

Das Medikament wird bei der Verwendung von nur einer Spritze zum Lösen und zum Aufziehen des Medikamentes unsteril. Dies ist konstruktionsbedingt: der Zylinder kann sich verformen, man berührt unweigerlich die Kreuzleisten des Kolbens und diese berühren dann wiederum die Innenseite des Kolbens.

[Bearbeiten] Siehe auch

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