Ascitespunktion

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Ascitespunktion

Ascites, Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle als Folge von Flüssigkeitsaustritt aus den Kapillaren des Pfortadersystems. Ursachen: allgemeine Stauung des Pfortadersystems bei Lebererkrankungen oder als Begleiterscheinung bei Herz-, Lungen-, Nierenerkrankungen, lokale Stauung bei Bauchfellerkrankungen oder durch Tbc, Ca., Ileus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Indikation zur Ascitespunktion

[Bearbeiten] Kontraindikation

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Lagerung

[Bearbeiten] Ausführung

Die Ausführung ist eine unbedingt nicht zu delegierende ärztliche Tätigkeit:

Die Punktion wird im linken Unterbauch vorgenommen (rechts Leberverletzunggefahr !!). Nach Händedesinfektion und Desinfektion des Punktionsgebietes und Lokalanästhesie wird die Stelle punktiert und die Flüssigkeit durch den Schlauch abgeleitet. Das Ablassen der Flüssigkeit soll langsam erfolgen, evtl. mit Unterbrechung. In den meisten Fällen werden 2 Liter abgelassen, mehr als 5 Liter sollen nicht auf einmal entnommen werden. Bei Benutzung des Trokars wird die Haut und Subcutis ca. 5-8mm mit dem Skalpell durchtrennt. Dann wird der Trokar eingeführt. Der Patient muß dabei die Bauchdecken anspannen. Nach Durchstechen des Peritoneums wird der Mandrin entfernt und der Erguß fließt durch die Hülse ab. Nach Abfließen der vorgesehenen Punktatmenge wird der Mandrin wieder eingeführt und der Trokar schnell herausgezogen. Nach Legen der Hautnaht wird die Wunde steril verbunden.

Bei Benutzung der Braunüle wird diese nach dem Ablaufen herausgezogen und die Stelle durch Pflaster geschützt. Geringfügiges Nachsickern von Flüssigkeit aus der Punktionsstelle ist harmlos. Der Bauchumfang wird nochmals gemessen.

Nach der Punktion wird der Leib des Patienten mit einer breiten Binde fest umwickelt, um ein Nachlaufen des Ergusses zu verhindern (durch Herabsetzung des intraabdominellen Druckes sonst sehr schnelles Wiederauftreten des Ascites). In den meisten Fällen wird auch noch ein Sandsack auf den Leib gelegt.

Eine Überwachung der Vitalzeichen sollte regelmäßig durchgeführt werden. Um einen Ausgleich für den Eiweißverlust zu schaffen, werden häufig Plasmainfusionen verordnet.

[Bearbeiten] Komplikationen

[Bearbeiten] Diagnostische Maßnahmen

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