Arztserie

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Der Arzt/ die Ärztin in der Arztserie (Film) oder im Arztroman ist immer eine Kunstfigur, die allerdings das Bild in den Köpfen beeinflussen kann, wie ein Arzt zu sein hat (Rolle). Und wie schneidet das Pflegepersonal darin ab?

Frau Schiede, die bekannteste und sehr viel gelesene deutsche Autorin von Arztromanen (Dr. Jordan) beantwortete sehr bündig, wie ein Arzt sein muss, dem die LeserInnen vertrauen (übrigens - vor allem die Leserinnen) ?

sie sehnen sich nach einem Arzt, der zuhört, kompetent ist, Hausbesuche macht und sich auch um das Zwischenmenschliche kümmert.

Die Arztserie ist ein Fernsehformat, in der ein Arzt als Hauptperson über längere Zeit beim Praktizieren beobachtet wird. Daneben ist aber auch sein/ihr Privatleben Gegenstand der Rolle und ihrer Interaktion mit den anderen Rollen. Meistens werden die Serien im so genannten Vorabend-Programm gesendet und sind schon deshalb sehr oft als Umfeld für Werbesendungen (Spots) aus dem Drogerie- und Pharmabereich attraktiv. Die Folgen haben eine kurze Dauer (30 bis 45 Min) und enden häufig mit einem so genannten Cliff-Hänger, einem die Spannung der Zuschauenden auf die nächste Folge fördernden dramatischen Element.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele von Serien

(über die meisten existieren Artikel bei Wikipedia)

[Bearbeiten] Medien zu den Filmen

[Bearbeiten] (Dreh-) Buch und Wirklichkeit

Wie in jedem Krankenhaus herrscht meistens eine klare Rangordnung des medizinischen Personals: über dem Pflegepersonal gibt es Assistenzärzte, Ärzte, Chefärzte und Verwaltungschefs. Die immer wiederkehrenden Charaktere der Serien sind der menschliche Arzt (möglichst unverheiratet); das väter-/mütterliche Wesen- das auf Emotionen reagiert, gelegentlich mit der älteren Krankenschwester besetzt; die maschinengleiche Ärztin / Krankenschwester – Spezialistin für hoffnungslose Fälle und zugleich das Arbeitstier des Hauses. Das Krankenhaus ist ein Universum, in dem … .Pflegekräfte in vielen in TV-Serien fast gar nicht vorkommen (und wenn, dann als erotische Versuchung). Filmärzte haben immer noch ein Ass im Ärmel: Im Notfall hilft eine ganz neue, noch nicht zugelassene Methode, die ihrem Patienten noch rasch vor der Werbung hilft. Ob hochriskante Operation, Geburtshilfe oder Autopsie – der TV-Arzt praktiziert in einer Vielzahl von Feldern, als wäre seine Klinik ein Feldlazarett. Diese Ärzte sind Alleskönner, in kaum einer Fernsehserie gibt es neben dem Serienstar den Anästhesisten, den Radiologen und den Laborarzt. In der Wirklichkeit ist es dagegen umgekehrt. Immer öfter ist auch der Landarzt Teamplayer. Denn der Arzt ist umso angesehener, je spezialisierter er ist und über teure Apparate verfügt. Nach 45 Minuten gibt es -in der Serie– immer die richtige Diagnose. Und alles wird gut. Jedenfalls von den Patienten in den Hauptrollen. Alte Menschen in Nebenrollen dürfen nachts auch sterben. Immer noch stimmt im Roman oder Film der Merksatz: der Arzt heilt jeden.

Ein seltenes Beispiel für realistische Bilder aus den OP´s sind die

… weil hierbei das Schicksal der PatientInnen im Vordergrund der Handlung steht. Allerdings gibt es auch keine durchgehend aktive Hauptperson in dieser Serie.

[Bearbeiten] Bedeutung der Gesundheit im Fernsehen hat zugenommen

1985 hatte gerade mal einer Sprechstunde: Prof. Brinkmann in der „Schwarzwa!dklinik". Zehn Jahre später setzt ein Boom von Arzt- oder Krankenhausserien, modern Telenovela, ein.

Stößt das Gesundheitswesen nun auch im Fernsehen an seine finanziellen oder personellen Grenzen? Das ist nicht erkennbar, wir haben inzwischen fast eine Invasion der Serien-Ärzte. Und, das ist neu, darunter befinden sich auch starke Frauen oder gelegentlich Pflegekräfte.

Seit einigen Jahren sind die BuchautorInnen und damit auch wir als Zuschauende allerdings bei einer ärztlichen Randgruppe angekommen: den Gerichtsmedizinern im Labor oder Sektionssaal.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

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