Antikoagulantien

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Als Antikoagulantien bezeichnet man die Masse an allen Medikamenten, die hemmend auf die Blutgerinnung einwirken.

Je nach Medikament wirkt der Wirkstoff an einem anderen Faktor der Gerinnungskaskade.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Häufig benutzte Medikamente

Je nach Indikation werden unterschiedliche Antikoagulantien verwendet um auf die Blutgerinnung einzuwirken.

[Bearbeiten] Cumarine

Cumarine sind orale Antikoagulanzien. (z. B. Phenprocoumon®, Marcumar®, Falithrom®) Der Patient muss diese täglich einnehmen und regelmäßige Blutkontrollen durchführen lassen. Dabei wird der INR/Quick ermittelt. Cumarine werden bei Langzeittherapie verwendet (T > 6 Wochen), da sie

  1. einfach zu handhaben sind (Keine Injektion notwendig)
  2. Eine lange Wirkungszeit haben
  3. Kostengünstiger als z.B. Heparine sind


[Bearbeiten] Heparine

Heparin kann nicht oral apliziert werden, sondern muss parenteral verabreicht werden. (z. B. Heparin-Natrium®, Clexane®). Dies geschieht entweder durch s.c.- oder i.v.-Gabe. (CAVE: Heparin wird i.v. nur über einen Perfusor® oder ähnliche Geräte appliziert!!)

Heparine werden in erster Linie bei einer kurzfristigen Antikoagulationstherapie verabreicht, da sie im Vergleich zu Cumarinen sehr teuer sind.

[Bearbeiten] Andere

Neuere und noch selten eingesetzte Präparate sind zum Beispiel


Wikipedia-logo.png vgl. Wikipedia: "Antikoagulation"



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