Alten- und Servicezentren in München
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Iin München gibt es über 30 Alten- und Service-Zentren (ASZ, kurz wird es auch Seniorenzentrum genannt, auch wenn das nicht ganz zutrifft, weil das Angebotsspektrum deutlich weiter geht. Jedoch gehören keine Wohnangebote zu den Zentren). Alte Menschen, jüngere ehrenamtliche und dort angestellte MitarbeiterInnen kümmern sich um ganz verschiedene Belange von Senioren im jeweiligen Stadtteil. Das ASZ ist als offener Treffpunkt für die älteren Bürgerinnen und Bürger konzipiert. Man kann beispielsweise Sprachen lernen, im Internet surfen, Gymnastik, Yoga oder Gehirnjogging betreiben, einen Malkurs machen und an vielfältigen Kursen und Veranstaltungen des Seniorenprogramms teilnehmen: z.B. für "junge Alte", generationenübergreifende Aktionen, Ausstellungen.
Meistens wird im ASZ auch ein gemeinsamer Mittagstisch kostengünstig angeboten. Zusätzlich berät geschultes Personal und informiert in allen schwierigen Lebenslagen und vermittelt Hilfsdienste wie Betreuungsangebote für Personen mit Demenzerkrankungen, Wohnungsanpassungsmaßnahmen und Leistungen der Pflegeversicherung. Das jeweilige Zentrum wird im Auftrag der Stadt von einem Wohlfahrtsverband betrieben.
Das Netzwerk dieser Zentren ist das älteste und größte dieser Art in Deutschland, das etwa seit 1980 besteht.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Stadt München, Sozialreferat: Alten- und Servicezentren in München. Wirkungsweise eines neuen Konzepts. 1986.