Adiuretin

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Das ADH (Antidiuretisches Hormon, Adiuretin, Vasopressin) ist ein im Hypothalamus gebildetes Peptidhormon. Es wird über die Axone des bildenden Neurons in den HHL (Hypophysenhinterlappen) transportiert und dort bei Bedarf mittels eines Aktionspotenzials ins Blut freigesetzt. Eine Freisetzung bzw. Hemmung von ADH wird über Osmosensoren und Volumensensoren bewirkt. Veminderte Osmolarität oder erhöhtes Volumen des Blutes bewirken eine Hemmung, das Gegenteil eines Stimulation der ADH Ausschüttung.


Wirkung:

  • Steigerung der Wasserrückresorption (Wiederaufnahme) in den Nieren (Verbindungstubuli und Sammelrohre; nicht distale Tubuli)
  • Kontraktion (Zusammenziehen) der glatten Gefäßmuskulatur


Bezüge:

  • Diabetes insipidus - Mangel an ADH oder vermindertes Ansprechen der Niere auf dessen Wirkung.
  • SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion, Schwartz-Bartter-Syndrom)