Abendtoilette

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Die Abendtoilette oder Abendpflege umfasst Körperpflege, Umkleiden, Gestaltung der Umgebung und zu Bett Gehen vor dem Schlafen. Der Aspekt der Unterstützung des Ruhens und Schlafens gilt aus pflegerischer Sicht für alle Menschen, also nicht nur bei Schlafstörungen.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Günstige Bedingungen

Der gewohnte Schlaf-Wach-Rhythmus wird beibehalten. Die Abendtoilette hat nur unterstützenden Sinn wenn sie dem Biorhythmus des Bewohners entspricht, auch besonders frühen/späten, langen/kurzen Schlafenszeiten ist Rechnung zu tragen. Unnötige optische und akustische Reize werden vermieden (nachts noch wichtiger als tagsüber ohnehin). Dazu gehört z. B. das Unterlassen lauten Rufens und das Einhalten der Zimmerlautstärke bei Benutzung von Fernseher oder Radio. Lichtreize von außen werden durch das Zuziehen der Vorhänge reduziert. Statt der Deckenbeleuchtung wird die kleine Nachtlichtquelle (Nachttischlampe) angeschaltet.

[Bearbeiten] Abendtoilette

[Bearbeiten] Einschlafrituale

Rituale, die der Bewohner vor dem Einschlafen pflegt können neben Wohlbefinden auch Sicherheit und Vertrauen vermitteln. Aus diesem Grund sollten gepflegte Gewohnheiten wann immer möglich in den Pflegealltag integriert werden.

Einschlafrituale können z. B. sein:

[Bearbeiten] Aufwachgewohnheiten

[Bearbeiten] Ziele

Das Aufrechterhalten dieser und anderer Gewohnheiten fördert das erholsame Ruhen und Schlafen. Dies ist notwendig für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, psychische Stabilität, das Wohlbefinden und ggf. einen optimalen Gesundungsprozess. Wird dem individuellen Schlaf- und Ruhebedürfnis nicht entsprochen, so können daraus körperliche und psychische Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten entstehen.

[Bearbeiten] siehe auch

Schlafentzug

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