Einstellungen und Erwartungshaltungen

Aus PflegeWiki
(Weitergeleitet von 1.5 Gedanken und Einstellungen)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Einstellungen und Erwartungshaltungen bestimmen einen großen Teil der Kommunikation und Handlungen im Alltag. Einstellungen und Vorurteile zu verschiedensten Dingen, auch zum Beruf und im Berufsfeld.

Im Berufsfeld der Pflege ist es Ausdruck der Professionalität, ohne Vorurteile auf einen Patienten zuzugehen und die Erwartungshaltung in einem angemessenen Bereich lassen zu können.

Einstellungen und Vorurteile[Bearbeiten]

Ein Vorurteil ist, keine Vorurteile zu haben. Dazu müssten jederzeit alle inneren Einstellungen überprüft werden. Alle politischen und religiösen Einstellungen, fachliche Meinungen oder Lebensstile würden ständig in Frage gestellt. Dadurch wäre eine spontane Kommunikation nicht mehr möglich, die Handlungsfähigkeit wäre deutlich eingeschränkt. Jeder hat relativ feste Vorstellungen und Erwartungen im Kopf, die uns ermöglichen, rasch Stellung zu beziehen und einen Standpunkt zu vertreten.

Einstellungen und Vorurteile

  • haben eine Richtung
  • können positiv oder negativ sein
  • sind erlernt

Zugehörigkeiten zu verschiedenen Gruppen und aus diesen heraus resultierenden Einstellungen sind relativ stabil. Sie werden ungern aufgegeben, weil sie Sicherheit vermitteln. Wir sehen am ehesten das, was wir sehen wollen.

Einstellungen werden auf drei Ebenen wirksam (am Beispiel der Aussage "Dieser alte Mensch ist besonders hilfsbedürftig."

  1. Ebene der Wahrnehmung: Anzeichen für Hilfsbedürftigkeit werden wahrgenommen, übersehen werden aber eventuell vorhandene Ressourcen (Fähigkeiten).
  2. Ebene des Gefühls: Es entwickelt sich Mitgefühl, das in Hilfsbereitschaft mündet.
  3. Ebene des Verhaltens: Es folgt die Übernahme einer Tätigkeit, ohne vorher Möglichkeiten einer selbstständigen Ausführung abzuwägen.

Dazu gehören auch die sogenannten Stereotype, stark vereinfachte und klischeehafte Vorurteile gegenüber verschiedenen Gruppen ("die" Ausländer, "die" Alten usw.). Ohne jemanden näher zu kennen, werden ihm die vermeintlichen Gruppeneigenschaft zugewiesen; er wird "in eine Schublade gesteckt".

Funktionen[Bearbeiten]

  • Orientierung und Steuerung: Es wird schnell ein Standpunkt bezogen, andere Menschen werden rasch eingeordnet. Das macht die Welt überschaubarer.
  • Identifikation und Selbstwertgefühl: Abgrenzung bis hin zur Diskriminierung stabilisiert das eigene Selbstwertgefühl und sichert die eigene Position.
  • Abwehr von Unsicherheit und Angst: Ein Gefühl der Gruppenzugehörigkeit entsteht durch gemeinsame Werte und Haltungen. Die Gruppe gibt die Sicherheit, dass die eigenen Einstellungen richtig sind. Dadurch minimieren sich eigene Unsicherheiten und Ängste.

Die Tücke der Erwartungen[Bearbeiten]

zitiert aus dem Artikel "Die Tücke der Erwartungen" vom 6.12.2006 auf www.pro-retina.de

Erwartungen sind psychologisch gesehen Einstellungen des Menschen, die sich auf mehr oder weniger klare Zielvorstellungen beziehen. Es ist eine Vorwegnahme von Ereignissen, von bestimmten Denk- und Handlungszielen, die in der Zukunft liegen. Erwartungen sind eine Art Schwebezustand, der das Verhalten und Erleben bestimmt. Erwartungen sind vorwegnehmende Reaktionen auf Handlungen, die erwartet, gewollt, gewünscht, erhofft oder vermutet werden. Ist ein Mensch ausgeglichen und zufrieden, offen und glücklich, selbstbestimmt lebend, sind seine Erwartungen geringer. In der Erwartung mache ich mir die Welt so, wie ich sie gern hätte. Die Welt ist jedoch wie sie ist und richtet sich nicht nach meiner Erwartung. Die Enttäuschung ist also vorprogrammiert. In der Erwartung mache ich mir die Welt ein Stück sicherer und beruhige dadurch meine Verunsicherung und Angst. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, den alle Menschen kennen.

Erwartungen mit hoher Erfolgsquote[Bearbeiten]

Unter bestimmten Voraussetzungen können Erwartungen sehr hilfreich sein. Zum Beispiel ist die Erfüllung dieser gewährleistet in Versprechen, Verabredungen, Absprachen, Vereinbarungen, Verträgen, wenn sie auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Ohne solche Regelungen ist das Leben nicht denkbar, sie verschaffen uns ein Gefühl von Verlässlichkeit und Sicherheit. Enttäuschungen halten sich bei solchen Regelungen in Grenzen.

Erwartungen mit hoher Enttäuschungsquote[Bearbeiten]

Fast vorprogrammiert ist die Enttäuschung, wenn zu einer Stehparty eingeladen wird und ich mich mit der Erwartung auf den Weg mache, "die wissen ja, dass ich nicht gut sehen kann, die werden mir gleich ein Glas bringen und mich einbeziehen in ihren Gesprächskreis". Mit dieser Erwartung bekämpfe ich nur meine Angst und habe mir dabei die Welt etwas sicherer gemacht. Leider werden solche Dinge selten so ablaufen, wie ich es gern hätte. Wie kann ich nun aus der erwartenden, einengenden und abhängigen Position herauskommen? In jeder Situation fragt mich das Leben und ich habe zu antworten. Um neue Sinnmöglichkeiten zu entdecken, muss ich aktiv werden und ins Handeln kommen. Die innere Einstellung für den Partybesuch heißt jetzt: "Mal sehen, wie ich mich in das Partygeschehen einklinken kann und wie meine Antwort auf die Anfrage dieser Situation ausfällt." Meine Ausstrahlung ist nun auch für die anderen anziehender, als wenn ich da am Rande mit einem langen Gesicht in erwartender Position stehe.

Erwartungen engen ein[Bearbeiten]

Erwartungen machen den Menschen einsam, klein und abhängig. Außerdem haben wir alle permanent die Tendenz, aus jeder Erfahrung eine Vorstellung und schließlich auch eine Erwartung zu entwickeln. Diese Vorstellungen und Erfahrungen helfen uns, das Leben zu strukturieren und einschätzbarer zu machen. Wenn ich zum Beispiel eine Reise mit einem Reiseführer vorbereite, dann entsteht von dem Reiseland bereits eine Vorstellung und damit auch eine bestimmte Erwartung. Das Wichtige ist hierbei aber nicht, dass wir Erwartungen haben oder nicht, sondern dass Erwartungen nur meine Vorstellungen in den Vordergrund bringen. Die Erwartungen reduzieren das, was ist auf das, was in der Erwartung erwartet wird. Das ist die Enge der Erwartung. Ich muss deshalb dieser Tendenz der Erwartung nicht auf den Leim gehen und versuchen, offen für jede Situation zu bleiben. Zum Beispiel erfüllt die Verfilmung eines Romans oft genug nicht die eigenen Vorstellungen. Es kostet Mühe, Erwartungen loszulassen und offen für die Ideen des Drehbuchautors und des Regisseurs zu bleiben. Die eigenen Erwartungen sind bereits fixiert, so dass sich eine Enttäuschung einstellen kann.

Erstes Fazit[Bearbeiten]

Wer ständig in der verändernden Wirklichkeit versucht, sinnvoll und erfüllt zu leben, ist nicht nur zufriedener und glücklicher, sondern er verliert sich auch weniger in Erwartungen und erspart sich damit auch viele Enttäuschungen. Weil Erwartungen jedoch zum Leben gehören, ist es hilfreich, wenn wir uns immer wieder bewusst werden, was Erwartungen mit uns selbst und mit denen machen, die unsere Erwartungen spüren.

Die allgemeine Psychologie erforscht psychische Funktionsbereiche, wie Kognition, Wahrnehmung, Gedanken, Einstellungen, Erwartungen, Intelligenz, Weisheit. Im Zusammenhang mit Gedanken und Einstellungen sind für uns besonders die Forschungsergebnisse zur Intelligenz, zu den „selbsterfüllenden Prophezeiungen“ und die Wirkmechanismen von Placebo interessant.

Als kognitive Psychologie bezeichnet man auf dem Gebiet der allgemeinen Psychologie die relevante Forschung zum Begriff Intelligenz. Diesen Hauptfunktionsbereichen werden auch psychische Grundfunktionen zugeordnet. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Fragestellungen und deren Beantwortungen (z.B. Zusammenhänge im Erleben und Verhalten der Menschen)

Placebo[Bearbeiten]

Ein Placebo ist zumeist ein medizinisches Präparat, das keinen pharmazeutischen Wirkstoff enthält und somit auch keine pharmazeutische Wirkung verursachen kann. Es handelt sich dabei um ein Scheinmedikament, auf reiner psychologischer Wirkung. Unter Placebo werden auch alle anderen therapeutischen Maßnahmen bezeichnet, die ohne wissenschaftlich erwiesenen Wirkungsnachweis eine positive Reaktion am Patienten bewirken kann.

Der Placebo-Effekt kann nicht mit einer Spontanheilung gleichgesetzt werden, auch wenn vermutet wird, dass bei letzterer ähnliche biochemische Prozesse beobachtet werden könnten. Bei einer Spontanheilung erfolgt eine Beseitigung der Krankheit durch den Körper selbst ohne Hilfsmittel oder Maßnahmen von außen. Beim Placebo-Effekt hingegen entsteht durch äußere Einflüsse eine heilungsfördernde Wirkung.

Der positive Effekt von Placebos wird durch Größe, Farbe, Art der Verabreichung und Geschmack beeinflusst.

Wirkung[Bearbeiten]

Genaue Wirkungen von Placebos sind noch nicht ganz erforscht. Neue Untersuchungen mit Schmerzsalben zeigen erhöhte Gehirnaktivitäten in bestimmten Regionen des Limbischen Systems (dort werden Endorphine ausgeschüttet). Auch das Verhalten von Ärzten und Pflegepersonen können die Wirkungen von Placebos unterstützen.

Psychologische Wirkung – Erwartung[Bearbeiten]

Hat der Patient die Einstellung, dass es ihm durch die Einnahme eines speziellen Medikamentes besser geht, wird das auch der Fall sein. Schmerzen und einige andere Symptome können nicht objektiv gemessen werden, entscheidend sind die Aussagen des Patienten. Psychische Wirkungen lassen sich darum schwer beweisen.

Nocebo-Effekt[Bearbeiten]

Übersetzt heißt Nocebo: „Ich werde schaden“. Es ist das Gegenstück von Placebo. Durch bekannte Nebenwirkungen eines Arzneimittels oder negative Einstellungen des Patienten treten angegebene Nebenwirkungen gehäuft auf und wirken sich negativ auf den Heilungserfolg des Patienten aus.

Intelligenz[Bearbeiten]

Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden angemessener Lösungen. Darunter fallen auch psychische Prozesse, wie konkretes Denken, Repräsentation, Problemlösung und Entscheidungsfindung. Intelligenz wird meist als kompliziertes theoretisches Konstrukt aufgefasst, dessen Bedeutungsgehalt im Verlauf der Theorieentwicklung sukzessive analysiert wird. Die Begriffe Intelligenz und Intellekt werden häufig gleich bedeutend verwendet, wobei die Intelligenz eher unter dem Mengenaspekt betrachtet wird (man kann mehr oder weniger Intelligenz haben). Als Intellekt wird dagegen die besondere Denkfähigkeit des Menschen bezeichnet.

Die Messung der Intelligenz geschieht mit Hilfe der so genannten Intelligenztests. Diese Tests sind so angelegt, dass einzelne Intelligenzfakten durch eine Reihe von Aufgaben verschiedene Schwierigkeitsgrade gemessen werden. Intelligenzfaktoren sind z.B. Sprachverständnis, logisches Denken, Raumvorstellungen, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Recherchefähigkeit und Gedächtnisleistung. Je mehr Aufgaben innerhalb einer festgelegten Zeit gelöst werden, desto höher ist die Ausprägung des betreffenden Intelligenzfaktors. Dadurch lassen sich zwei Dinge erkennen:

  1. Der Gesamtintelligenzquotient (IQ): gibt den Rangplatz der Person innerhalb der Vergleichsgruppe an.
  2. Das Intelligenzprofil: lässt einzelne Stärken und Schwächen der Intelligenz erkennen.

Intelligenztests sind ein Hilfsmittel der Forschung und psychologische Beratung und werden in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens eingesetzt. Ihr Nachteil besteht darin, dass sie kein richtiges Bild der gesamten Begabung der Menschen vermitteln können. Kreativität, soziale Fertigkeiten und künstlerische Fähigkeiten werden nicht miteinbezogen, obwohl sie für den Lebenserfolg eine große Bedeutung haben.

Entwicklung[Bearbeiten]

Der englische Psychologe Bloom stellte fest, dass sich die Intelligenz bereits zu zirka 60% vor dem Schuleintritt entwickelt. Für die Entwicklung der Intelligenz sind die Eltern und deren Erziehungsmethode entscheidend. Sehr wichtig sind Impulse zur Intelligenzentfaltung in frühen Kindesjahren, zum Beispiel durch Förderungsprogramme oder Vorschulspiele.

In bestimmten Test wurde eine Steigerung der Intelligenz bis zum 26. Lebensjahr festgestellt, danach nimmt die Intelligenz wieder langsam ab [fluide und kristalline Intelligenz].

Das Intelligenzkonzept nach Cattell beschreibt zwei Faktoren: fluide und kristalline Intelligenz. Die fluide Intelligenz ist bildungsunabhängig und bezeiht sich auf alle mentalen Fähigkeiten. Die kristalline Intelligenz ist bildungsabhängig, beispielsweise durch Schule.

Verschiedene Intelligenzfaktoren weisen unterschiedlicher Entwicklungsverläufe auf. So erreichen z.B Wahrnehmungsgeschwindigkeit und räumliche Vorstellungsvermögen frühe Höhepunkte und sinken relativ schnell ab. Allgemeines Wissen und verbale Fähigkeiten hingegen erreichen späte Höhepunkte und fallen langsam ab. Intelligenz bezeichnet also im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden optimaler Problemlösungen. Hinsichtlich der unterschiedlichen Bereiche der Problemstellungen werden auch unterschiedliche Arten von Intelligenz unterschieden.

Einzelfaktoren, die eine wesentliche Rolle spielen:

Räumliches Vorstellungsvermögen,
Rechenfähigkeit,
Gedächtnis,
Sprachflüssigkeit,
Sprachverständnis und logisches Denken.

Mit diesen Faktoren wird gewährleistet, Bildung und Wissen umzusetzen.

Eine exakte Definition wird sich auch in Zukunft nur schwer finden lassen. Würde es ein allgemeines Messinstrument geben, könnte dieses in vielen Bereichen diskriminierend eingesetzt werden.

Selbsterfüllende Prophezeiung[Bearbeiten]

(engl: self fullfilling prophecy)

Jeder von uns kennt bestimmt die Tatsache, dass manche Dinge die vorhergesagt oder erwartet wurden, auch tatsächlich eingetreten sind. Bereits unsere Einstellung, unser Glauben daran, dass etwas Bestimmtes passieren wird, beeinflusst unser Verhalten und kann zum tatsächlichen Eintreten des Ereignisses führen. Man geht ganz anders an bestimmte Sachen heran und lenkt dadurch diese Dinge in jene Bahnen die zu einem positiven Ergebnis führen. Daraus resultiert der Begriff der selbsterfüllenden Prophezeiungen. Positive sowie negative Vorhersagen bewirken eine Änderung unseres Verhaltens - wenn ich glaube, dass etwas passiert, bin ich viel vorsichtiger oder bleibe sogar zu Hause.

Wie es aber die selbsterfüllende Prophezeiung gibt, kann auch als Gegenstück die nicht erfüllende Prophezeiung geben. Diese beiden Theorien wurden von Robert K. Merton aufgestellt.

Beispiel[Bearbeiten]

Zusammenfassung eines Interviews mit der 96jährigen Brustkrebspatientin Frau K.: Einsamkeit und Brustkrebs

Es war der Tag gekommen, an dem ich mich auf den Weg machte, um eine alte Frau, die schwere Schicksalsschläge erlebte, zu besuchen. Bevor ich an die Tür klopfte, schossen mir viele Gedanken durch den Kopf. Sie öffnete die Tür und ich konnte fühlen, wie sie mich anstarrte. Doch war das ein Anstarren, die Einstellung der Jugend gegenüber oder war es doch das Klopfen an der Tür, das sie erschreckt hatte?
Sie erzählte mir von ihrer Tochter, die sie nicht mehr besuchen kommt; von ihrem Mann, der im zweiten Weltkrieg umkam, wie sie ihr Haus verlor und was sie empfand, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wurde. Sie war 96 Jahre alt und hat somit beide Weltkriege miterlebt. Sie schilderte mir, wie schrecklich die Erlebnisse für sie waren.
Erst jetzt wurde mir klar, dass die Einstellungen dieser Frau anders sind als meine. Ihre Lebenseinstellungen und ihre Lebensängste unterscheiden sich um einiges von meinen. Sie schilderte mir ihre Ängste, wie zum Beispiel wenn jemand an die Tür klopft, dass ihr Angst und Bang wird. Die Einsamkeit, mit der sie sich schon seit fünfzig Jahren auseinander setzt, hatte sie geprägt. Sie erzählte mir auch von ihrer Angst vor dem Krankenhaus, mit der sie seit der Diagnose Brustkrebs lebt. "Die Ärzte waren damals nicht so jung und trotzdem hatte ich Angst... mir wurde damals nur die Hälfte gesagt. Die Ärzte meinten, dass sie mir beide Brüste abnehmen müssten und dass ich eine Chance hätte zu überleben. Aber ich habe überlebt", sagt sie stolz.
Leider benötige sie mittlerweile eine Gehilfe. Ihre einzige Gesellschaft durch die einsamen Tage sei ihre Katze. Das Altersheim sei für sie ein "Ort des Todes", an dem sie nicht sein möchte, weil dort alles leer, kalt und einsam sei. Über die Jugendlichen heutzutage mochte sie nicht so wirklich sprechen, aber sie wirkte auf mich enttäuscht, als sie sagte: "Die meisten Kinder und Jugendliche haben keinen Respekt mehr vor alten Menschen!" Doch trotz allem freute sie sich über meinen Besuch, auch wenn dies für sie ungewohnt war.

Quellen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Ausbildungsunterlagen 1. Jahrgang: Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene