Ösophagusvarizenblutung

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Begriffserklärungen

[Bearbeiten] Ursachen

Durch erhöhten venösen Druck im Pfortadersystem (portale Hypertension) kommt es zur Ausweitung der Venen im Magenfundus und im Ösophagus. Es kommt zu Pfortaderhochdruck wegen Leberzirrhose (durch Alkohol, Hepatitis), das Blut kann nicht mehr ungehindert durch die Leber fließen (portale Stauung). Es entstehen Umgehungskreisläufe (portocavale Anastomosen, Shunt Bildung zwischen Pfortader und unterer Hohlvene). Hierzu zählen Hämorrhoiden und Ösophagusvarizen

[Bearbeiten] Symptomatik

Neben den Symptomen der Leberzirrhose bei intrahepatischem (innerhalb der Leber) Block (spontane oder künstliche Unterbrechung einer Leitung bzw. eines Leitungs oder Austauschorgans) mit Aszites und Gelbsucht kommt es zu einer Milzschwellung (Splenomegalie). Ansonsten verläuft die Bildung von Ösophagusvarizen symptomarm. Bei einer Varizenblutung sieht die Symptomatik wie folgt aus:

[Bearbeiten] Komplikationen

Die Ösophagusvarizen können platzen (schwallartiges, blutiges Erbrechen in großen Mengen): Absoluter Notfall!!! Lebensgefahr!!!

Dieser Zustand ist eine akute lebensbedrohliche Situation. Die akute Blutung erfordert einen entsprechenden Volumenersatz des verlorengegangenen Blutes, Schockbekämpfung sowie eine mechanische Kompression der Varizen mit der Sengstaken-Blakemore-Sonde. Nach dem Legen der Sengstaken-Blakemore-Sonde muß der Magen blutfrei gespült werden, da die Gefahr einer Tamponade durch große Mengen koagulierten Blutes besteht. Besteht Lebensgefahr, muss der Druck im Ösophagusballon exakt reguliert werden (der Druck muss hoch sein, das die Blutung steht, jedoch nicht zu hoch da sonst das Gewebe komprimiert). Normaldruck meist 35 - 45 mmHg, welcher alle 15 Minuten über ein Manometer kontrolliert wird. Um ein verrutschen der Sonde nach distal zu verhindern, kann ein Zug (Extension) von 250g über eine entsprechende Aufhängevorrichtung angebracht werden.

[Bearbeiten] Therapie bei Perforation

[Bearbeiten] Therapie bei Varizen

[Bearbeiten] Verringerung der portalen Hypertonie

[Bearbeiten] langfristige Therapie

[Bearbeiten] Pflege



[Bearbeiten] Prophylaxen


[Bearbeiten] weitere Komplikationen


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